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Co-Working Space für Studierende

UBS öffnet in Winterthur Bankfiliale der besonderen Art

An zentraler Lage in Winterthur eröffnet UBS diesen Freitag den «UBS Concept Space+». Wer dabei an eine gewöhnliche Bankfiliale denkt, liegt falsch. Vielmehr bietet die Grossbank Studierenden temporär einen urbanen Arbeits-, Denk- und Veranstaltungsraum.

Tina
Schöni
Freitag, 13. Oktober 2017, 10:01 Uhr Co-Working Space für Studierende

Die UBS eröffnet heute Freitag, 13. Oktober, den sogenannten «UBS Concept Space+» in Winterthur. Mit einer gewöhnlichen Bankfiliale hat dieser aber wenig zu tun: Bancomat oder Schalter fehlen. Stattdessen bietet die neue Niederlassung Studierenden während dreieinhalb Monaten einen flexibel nutzbaren Raum zum gemeinsamen Arbeiten, für den Wissenstransfer und den sozialen Austausch. Mit dem Pilotprojekt will die Grossbank zudem herausfinden, wie Junge ihre Bankgeschäfte künftig erledigen wollen.

Platz für Kultur und Arbeit

Der gemütlich eingerichtete Co-Working Space befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Hochschule und Bahnhof. Der Raum verfügt über rund 30 Arbeitsplätze mit frei verfügbarem Internet, Whiteboards und einem Grossbildschirm für Präsentationen.

In der Lounge-Zone können kleinere Gruppen im Team arbeiten und sich austauschen. An zwei Abenden pro Woche finden zudem kulturelle Veranstaltungen statt – von Impro-Theater über Food-Tastings bis hin zum Wohnzimmerkonzert. Das flexible Programm erlaubt es, Veranstaltungsideen der Besucher aufzunehmen.

Zudem können die Studierenden im Concept Space+ das Digital Banking von UBS kennenlernen. Zwei bis drei UBS-Mitarbeiter seien jeweils vor Ort und werden auch in verschiedenen Workshops über die verschiedenen Angebote der Grossbank informieren.

Kundenbedürfnisse erfahren

Mit dem UBS Concept Space+ werde bewusst Digital Banking, Kultur und Arbeit vereint. «Als Bank sind wir gefordert, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und uns den neuen Kundenbedürfnissen anzupassen», sagt Roger von Mentlen, Leiter Personal Banking. UBS-Mitarbeiter wollen im Co-Working Space ausserdem mit der jüngeren Generation ins Gespräch kommen. Dazu sagt Roger von Mentlen gegenüber dem Landboten: «Uns interessiert, welche Erwartungen junge Luete an zukünftige Bankfilialen haben.»

Solche Informationen über die Bedürfnisse der Studierenden seien wichtig. «Wenn es Banken gelingt, die neuen Kundenbedürfnisse zu antizipieren und agil darauf zu reagieren, können sie ihre Produkte und Dienstleistungen noch bedürfnisgerechter anbieten und neue Potentiale erschliessen.»

Drei Monate lang dauert das Pilotprojekt am Bahnhofplatz in Winterthur. Falls der Concept Space erfolgreich sein wird, soll das Konzept auch in weiteren Standorten umgesetzt werden. (red)

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