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So sieht der neue Winterthurer Abfallsack aus

Ab dem 1. Dezember 2017

So sieht der neue Winterthurer Abfallsack aus

Der neue Winterthurer Abfallsack ist rot – und stabiler. Eingeführt wird die optische Veränderung ab Dezember 2017.

Christian
Saggese
Freitag, 27. Oktober 2017, 15:00 Uhr Ab dem 1. Dezember 2017

Selten werden Journalisten an eine Medienkonferenz eingeladen, ohne das genaue Thema zu kennen. Auf der Einladung hiess es nur, dass es Neuigkeiten rund um die Abfallentsorgung und die Unterflurcontainer geben wird.

Am Termin selbst dann die Überraschung. Bauvorsteher Josef Lisibach und Werner Hefti, Leiter Entsorgungsdienst, zeigten den Anwesenden, wie ein Unterflurcontainer geleert wird. Aber seltsam: Der Container enthielt nicht etwa die bekannten grauen Abfallsäcke, sondern solche mit der Farbe Rot.

Das Geheimnis war gelüftet. Präsentiert wurde der neue Abfallsack, der ab Dezember 2017 in Winterthur verkauft wird.

Weiterhin sehr umweltfreundlich

Wieso aber musste der Abfallsack ersetzt werden? Josef Lisibach: «Unsere Nachbargemeinden stellen auf das Winterthurer Gebührensacksystem um. Da diese neuen Gemeinden ebenfalls auf den Säcken aufgeführt werden müssen, nutzten wir den Moment um das Erscheinungsbild aufzufrischen.»

Das grafische Design mit dem Zahlenmuster bleibt unverändert, die Qualität mit dreilagiger Folie und zähem Zugband wurde optimiert. Er ist also stabiler. Und «weiterhin besteht der Winterthurer Abfallsack aus 80 Prozent Recycling-Kunststoff», so Josef Lisibach.

Interner Reiss-, Füll- und Gewichtstest

Damit der neue Abfallsack auch wirklich hält, was er verspricht, wurde im Vorfeld ein Reiss-, Füll- und Gewichtstest durchgeführt. An diesem war auch SVP-Gemeinderätin Chantal Leupi beteiligt, die einst im Parlament die Qualität der Abfallsäcke kritisierte.

Erhältlich ist der neue Abfallsack in den bekannten Grössen ab dem 1. Dezember 2017, die alten Säcke bleiben aber weiterhin gültig.

Ebenfalls ein neues Erscheinungsbild erhalten die Sperrgutmarken. Auch dort sind die alten Bögen vorerst noch einsetzbar.

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