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Philipp Handler motiviert die «schnällschten Winterthurer»

Ehrengast am Traditionsanlass

Philipp Handler motiviert die «schnällschten Winterthurer»

Kinder mit den Jahrgängen 2000 und jünger rennen am Sonntag, 11. Juni, um die Auszeichnung «De schnällscht Winterthurer». Als Stargast wird der Sprinter Philipp Handler vor Ort sein. Der 25-Jährige Athlet der LV Winterthur hofft, seine Leidenschaft den jüngeren Generationen weitergeben zu können.

Talina
Steinmetz
Freitag, 09. Juni 2017, 08:20 Uhr Ehrengast am Traditionsanlass
Philipp Handler ist begeisterter Sprinter. (Bild: Martin Rhyner)

Der Sportplatz Deutweg wird im Rahmen vom «schnällschte Winterthurer» zur Wettkampfarena. Rund 324 Läufer haben sich bis jetzt für den Sprintanlass am Sonntag, 11. Juni, angemeldet.

Kinder ab dem Jahrgang 2000 und jünger treten in den verschiedenen Jahrgangsstufen gegeneinander an und können im Finallauf zum «schnällschte Winterthurer» werden. Die sechs schnellsten Mädchen und Jungen qualifizieren sich für die kantonalen Finalläufe im September.

Ehrengast Philipp Handler

Nicht nur die Rennbahn erwartet die Kinder, sondern auch Ehrengäste der Leichtathletikvereinigung Winterthur (LVW). Einer davon ist der Sprinter Philipp Handler.  Der 25-jährige Embracher ist aufgrund eines Gendefekts Farbenblind, extrem lichtempfindlich und verfügt über eine Sehschärfe von weniger als 10 Prozent.

Trotzdem hat ihn diese Sehschwäche nie davon abgehalten, seiner sportlichen Leidenschaft nachzugehen. Seit 2006 ist er Mitglied der Leichtathletikvereinigung Winterthur, wo er in der Sprintgruppe mittrainiert. 2016 belegte er den 9. Rang über 100 Meter an den Paralympics in Rio de Janeiro.

Am «schnällschte Winterthurer» wird er mit den Kindern einlaufen und Autogramme verteilen.  Den Anlass kenne er selber noch aus seiner Kindheit.  «Ich habe zweimal teilgenommen, war aber nie sehr erfolgreich », erinnert sich Philipp Handler. Er freue sich jetzt aber darauf, bereits die nächsten Generationen in den Startblöcken zu sehen.

 «Es wird schön sein, die vielen motivierten Kinder anzutreffen. Sie werden ihr Bestes für den Sprintwettkampf geben», ist sich der Embracher sicher. Und fügt an: «Hoffentlich kann ich ihnen meine Leidenschaft für die Bewegung und den Wettkampf weitergeben.»

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