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Peter Pfändler tritt mit Soloprogramm im Zirkus auf

Winterthurer Comedian erfüllt sich Traum

Peter Pfändler tritt mit Soloprogramm im Zirkus auf

Der Winterthurer Comedian Peter Pfändler tritt dieses Jahr mit einem Soloprogramm bei Salto Natale auf. In seiner Show schlüpft er in die Rollen verschiedener VIPs.

Tina
Schöni
Freitag, 03. November 2017, 11:52 Uhr Winterthurer Comedian erfüllt sich Traum

Der Winterthurer Peter Pfändler, bekannt vom Comedyduo «Sutter + Pfändler», erfüllt sich einen langersehnten Traum. Dieses Jahr steht er für einmal alleine bei Salto Natale auf der Bühne – vom 15. November bis 2. Januar, um genau zu sein. In seiner Show parodiert er verschiedene Berühmtheiten. Alles was er dazu braucht: Menschen, die Ecken und Kanten haben.

Sie erfüllen sich dieses Jahr einen Bubentraum und stehen im Salto Natale als Solokünstler auf der Bühne. Brauchten Sie eine Verschnaufpause vom Duo «Sutter + Pfändler»?

Peter Pfändler: Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. «Sutter + Pfändler» sind voller Tatendrang und freuen sich auf die neue Tournee im kommenden Jahr. Aber jetzt war einfach die Zeit reif, dieses Projekt durchzuziehen.

Wie unterscheidet sich ein Soloauftritt von einem Auftritt im Doppelpack für Sie als Künstler?

Es fehlen die «sidekicks», niemand ist da, der mir eine Vorlage gibt um daraus eine Pointe zu lancieren. Dadurch ergibt sich eine komplett neue Dramaturgie im Aufbau bis die Pointe kommt.

In der Show werden Sie in die Rollen verschiedener VIP’s schlüpfen. Welche Promis sind für Parodien besonders geeignet?

Menschen, die Ecken und Kanten haben, irgendeine Macke oder einen unverkennbaren Dialekt. Einfach etwas, das sie von anderen Menschen abhebt. Und sie müssen logischerweise bekannt sein.

Ein Ausschnitt aus dem Programm «all inklusive» von «Sutter + Pfändler» aus dem Jahr 2015. (Video: Youtube.com)

Welche Parodien kommen beim Publikum am besten an?

Bob-Olympiasieger Hausi Leutenegger hat sich in den letzten Jahren zum Liebling entwickelt. Für mich aber immer wieder faszinierend, dass auch ehemalige und längst geglaubte «verstaubte» Persönlichkeiten immer noch für Gelächter sorgen können.

Nicht alle Prominenten sind erfreut, wenn Sie parodiert werden. Kam es für Sie deshalb auch schon zu unangenehmen Begegnungen mit von Ihnen parodierten Berühmtheiten?

Nein, Kurt Aeschbacher bat mich einmal bei einer gemeinsamen Show, ihn gnädig oder lieber gar nicht zu Parodieren. Ich kann ihnen aber sagen: Das war der absolute Knaller mit ihm. «Aeschbi» war quasi doppelt auf der Bühne, alle haben gelacht, am meisten Kurt selber.

Im April 2018 spielen Sie im Duo erste Tryouts zum neuen Programm. Was können Sie uns im Hinblick auf die Show schon verraten?

Das wird mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit das fröhlichste Programm überhaupt: Wir sind seit 20 Jahren unterwegs, reaktivieren deshalb einige unserer erfolgreichsten Nummern aus früheren Jahren und setzen aber gleichzeitig neue Ideen auf der Bühne um, die für Lachstürme sorgen werden – die ersten internen Tests machen uns sehr viel Mut.

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