×

Kunst in Winterthur unter neuem Namen präsentiert

Dachmarke vereint drei Museen

Kunst in Winterthur unter neuem Namen präsentiert

Das Kunstmuseum Winterthur, das Museum Oskar Reinhart und die Villa Flora treten ab 2018 unter einer gemeinsamen Dachmarke auf: Kunst Museum Winterthur. Direktor Konrad Bitterli, Kunstverein-Präsident Tobias Guldimann und Nicole Kurmann, Bereichsleiterin Kultur der Stadt Winterthur, informieren über die ersten Etappenziele bei der Umsetzung des städtischen Museumskonzepts.

Tina
Schöni
Montag, 06. November 2017, 16:55 Uhr Dachmarke vereint drei Museen

Drei Häuser unter einem Dach – so sieht es das städtische Museumskonzept in Winterthur vor. 2018 sollen das Kunstmuseum, das Museum Oskar Reinhart und die Villa Flora unter der Leitung des Kunstvereins betrieblich zusammengeführt und neu aufgestellt werden.

Erste Etappenziele wurden schon erreicht. Welche das sind, haben Direktor Konrad Bitterli, Kunstverein-Präsident Tobias Guldimann und Nicole Kurmann, Bereichsleiterin Kultur der Stadt Winterthur,  am Montag aufgezeigt.

Neuer Name für Drei-Häuser-Strategie

Bisher kannte man sie unter dem Namen Kunstmuseum Winterthur, Museum Oskar Reinhart und Villa Flora. Im neuen Jahr treten die drei Häuser unter der gemeinsamen Dachmarke «Kunst Museum Winterthur» auf, wie Konrad Bitterli bekannt gab. Für den Neuauftritt unter diesem Namen habe der Kunstverein Winterthur mit der ortsansässigen Agentur Partner & Partner und dem Zürcher Grafikbüro «sofie’s Kommunikationsdesign» zusammengearbeitet.

Die Dachmarke soll den Auftritt der Museen stärken. «Drei verschiedene Namen beizubehalten wäre ineffizient gewesen. Sie hätten sich nur gegenseitig konkurrenziert», so der Direktor. Für die geografische Orientierung habe man zusätzlich die Submarken «Beim Stadthaus», «Reinhart am Stadtgarten» und «Villa Flora» eingeführt. Konrad Bitterli erklärt: «Sie werden ausschliesslich im direkten Zusammenhang mit Ausstellungen und Veranstaltungen verwendet.»

Tradition weiterpflegen

Nicht nur der grafische Auftritt ist in diesem Jahr erneuert worden, auch die betriebliche Organisation unter der Leitung des Kunstvereins Winterthur wurde angepasst. «Durch die Zusammenlegung haben wir Kosten reduziert», so Tobias Guldimann. Neu gebe es nur noch ein Führungsorgan sowie ein Versicherungsvertrag für alle drei Museen, früher seien jeweils drei davon nötig gewesen.

Inhaltlich werde das Museum seine Traditionen weiterpflegen. «Aber wir wollen durch die Zusammenführung auch mehr Bewegung in die Sammlungen bringen, den Austausch intensivieren und sie in wechselnden Konstellationen präsentieren», merkt Konrad Bitterli an. Auch jüngere Kunst soll Einzug erhalten.

Wiedereröffnung der Villa Flora frühestens in vier Jahren

Noch ist die Vollendung des Museumskonzepts mit der Drei-Häuser-Strategie nicht abgeschlossen. Ein nächster Schritt wird die Neugestaltung der Webseite sein, wie Konrad Bitterli verlauten liess. Des Weiteren sei eine Imagekampagne anfangs Januar 2018 geplant.

Die Wiedereröffnung der Villa Flora soll nach einem erfolgten Umbau in etwa vier bis fünf Jahren folgen. Gemäss Nicole Kurmann sind die Pläne dafür auf Kurs. Die Sammlung der Hahnloser/Jaeggli Stiftung, die sich derzeit im Kunstmuseum Bern befindet, soll nach Winterthur zurückkehren.

Kommentar schreiben

Kommentar senden