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Implenia unterstützt «museum schaffen»

Museum des Historischen Vereins Winterthur

Implenia unterstützt «museum schaffen»

Die Halle 1013 auf dem Sulzer-Areal wird zum modernem historischen Museum. Implenia stellt das denkmalgeschützte Gebäude dem Winterthurer Projekt «museum schaffen» zur Verfügung. Als Startschuss fürs neue Museumsprojekt besuchten rund 50 Tössfelder Kinder die Werk-1-Baustelle.

Michael
Hotz
Donnerstag, 27. Juli 2017, 11:26 Uhr Museum des Historischen Vereins Winterthur

Tradition trifft auf Moderne: Wo einst Lokomotiven gebaut wurden, entsteht in den nächsten Jahren ein neuer Stadtteil mitten in Winterthur – das Sulzer-Areal wird zum urbanen Wohn-, Arbeits- und Lebensraum. Dabei soll die Entwicklung, aber auch die reichhaltige Industriegeschichte des Standorts erhalten bleiben.

Halle 1013 darf bis 2019 genutzt werden

Um dieses kulturelle und historische Erbe zu bewahren und interessierten Personen aus der Region näher zu bringen, unterstützt Implenia – das Schweizer Bauunternehmen setzt die «Verwandlung» des Sulzer-Areals um – das Projekt «museum schaffen» des Historischen Vereins Winterthur und der Stadt Winterthur.

Implenia stellt dem interaktiven Museum, das sich dem Thema Arbeit in Geschichte, Gegenwart und Zukunft widmet, die denkmalgeschützte Halle 1013 zur Zwischennutzung bis 2019 zur Verfügung. Stefano Mengarelli, Mitglied beim Historischen Verein Winterthur und Leiter von «museum schaffen», sagt dazu: «Dass wir in einem Zeitzeugen der Winterthurer Arbeitergeschichte ein erstes Zuhause gefunden habe, ist ein Glücksfall.»

Auch in weiteren Gebäuden auf dem ehemaligen Industrieareal sind Ausstellungen und Aktionen geplant. Ulf Hoppenstedt, Implenia-Gesamtprojektleiter sagt: «Das Areal erlebt seit einigen Jahren einen Wandel. ‹museum schaffen› nimmt sich der Veränderung an und begleitet sie. Diese Form von Geschichtsvermittlung ist auch für uns als Projektteam wertvoll und spiegelt den besonderen Charakter des neuen Stadtteils wider.»

Tössfelder Kinder durften die Werk-1-Baustelle besuchen

Als Startschuss für das neue Museumsprojekt hat kürzlich eine Veranstaltung unter dem Namen «Raum schaffen» auf der Werk-1-Baustelle stattgefunden. Winterthurer Museumspädagoginnen und fachkundige Implenia-Mitarbeiter haben rund 50 Kindergarten- und Schulkinder aus dem Tössfeld Schaffen auf einer Grossbaustelle erklärt.

Mit Sicherheitsbekleidung ausgestattet und unter Anleitung durften die Kinder selber Hand anlegen. Mit Hammer und Meissel bearbeiteten sie etwa eine Mauer. Zwei abgespitzte Mauerstücke konnten die jungen Tössfelder mit Zukunftswünschen versehen. Diese Erinnerungsstücke werden die Kinder übrigens bei der Zeremonie für den Baustart des neuen Wohngebäudes dem Grundstein beilegen.

Sogar der Traum vom Baggerfahren erfüllte sich für den neugierigen Juniorenbesuch. Aktiv lernten sie dabei den Bauprozess sowie diverse Maschinen kennen und erhielten eine erste Vorstellung, welche Fähigkeiten ein Bauberuf verlangt. (red)

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