Corinne Päper stellte am Donnerstag ihr neues Buch «111 Orte in Winterthur, die man gesehen haben muss» vor. Darin stellt die Autorin Sehenswürdigkeiten in der Eulachstadt vor, die selbst Einheimischehöchstwahrscheinlich nicht alle kennen.
Der «Züriost»-Redaktion liegt ein Exemplar des Buchs bereits vor. Grund genug, um fünf der über hundert Tipps kurz vorzustellen.
Das FC-Barcelona-Haus: Geburtshaus des Clubgründers
Der Gründer des legendären FC Barcelona ist ein Schweizer. Hans Max Gamper wanderte Ende des 19. Jahrhunderts in die spanische Metropole aus. 1899 startete er mit anderen Fussballbegeisterten, die er über eine Zeitungsannonce fand, den Club.
Zur Welt kam der Sohn eines Kaufmanns im Eckhaus an der Jakobstrasse 7 in Winterthur. Eine verwitterte Tafel an der Fassade erinnert noch heute an die Errungenschaften von Hans Max Gamper.
Der Barfussweg: Über Stock und Stein
Basel hat seinen Barfüsserplatz, Winterthur hat einen Barfussweg. Bei den umfangreichen Sanierungsarbeiten der Stadt um den Walcheweiher von Herbst 2011 bis anfangs 2013 liess sie auch einen Barfussweg anlegen.
Er befindet sich etwas versteckt bei der kleinen braunschwarzen Holzbrücke beim unteren Walcheweiher. Eine Tafel vor dem Start des Wegs verspricht: Je nasser der Boden, umso grösser der Barfussspass. Die nächsten Tage sind also der perfekte Zeitpunkt, um den Barfussweg aufzusuchen.
Die Trafostation: Heimat verschiedener Tiere
Er ragt im Aussenquartier Neuburg in die Höhe: der weissgelb bemalte, efeubewachsene Trafoturm. Die Zeit, in der von der Station Strom ins Netz eingespeist wurde, sind längst vorbei. Stattdessen ist der Turm Heimat für verschiedene Tiere.
Er bietet Nistplätze für Mehlschwalben, Fledermäuse finden dort Unterschlupf und für Bienen wurde ein «Hotel» aus Backsteinen und Holzscheiben eingerichtet.
Der Sässel: Ausblick aufs Tösstal
Winterthur hat schöne Aussichtspunkte. Einer davon ist der «Sässel» bei Iberg. Er bietet eine schöne Weitsicht übers Tösstal mit seinen Hügeln, Tälern und Wäldern, auf der anderen Seite liegt das Stadtzentrum.
Vier rote Parkbänke, ein Grillplatz sowie ein Brunnen laden zum längeren Verweilen ein.
Das Morgenland: Erwin Schatzmanns Refugium
Wer das Morgenland im Osten Winterthurs betritt, landet direkt in einer fabelhaften Wunderwelt. Auf dem 900 Quadratmeter grossen Areal erwarten den Besucher Fabelwesen, Naturgöttinnen und Krafttiere.
Das «Refugium für gefährdete Kunstwerke» baute der Winterthurer Künstler Erwin Schatzmann, der sich dafür von seinen Indien- und Pakistanreisen in seinen Jugendjahren inspirieren liess. Das Morgenland ist Erwin Schatzmanns Garten, Atelier, Wohn- und Ausstellungsraum sowie Begegnungsstätte zugleich.
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