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Winterthurer Start-up Vatorex

Erfolgreicher Schritt gegen das Bienensterben

Das Winterthurer Start-up Vatorex lancierte eine Crowdfunding-Aktion, um Geld für eine automatisierte Wabenmaschine zu sammeln. In nur fünf Tagen kam die erforderliche Summe zusammen.

Annalena
Schmid
Donnerstag, 12. April 2018, 15:51 Uhr Winterthurer Start-up Vatorex
Zusammen mit seinem Vater Willi Brunner (l.) und Renato Cortesi (r.) freut sich Pascal Brunner vom Start-up Vatorex über den Erfolg ihres Crowdfundings. (Foto: Frederike Asael

Das Winterthurer Start-up Vatorex entwickelte ein System, das die Varroamilbe mittels Wärmebehandlung auf natürliche Art bekämpft (wir berichteten). Durch beheizte Waben sterben die Schädlinge ab, während den Bienen keinen Schaden zugefügt wird. Mit dieser nachhaltigen Methode erlangte das Unternehmen grosse Aufmerksamkeit.

In fünf Tagen zum Ziel

Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten. 50‘000 Franken für eine automatisierte Wabenmaschine war das Ziel der Crowdfunding-Aktion von Vatorex. Gerade einmal fünf Tage waren nötig, um die angestrebte Summe zu erreichen. «Wir sind sprachlos», freut sich Pascal Brunner, Geschäftsführer von Vatorex. Man habe zwar damit gerechnet, dass das Geld zusammenkommt, eine solche Unterstützung sei aber doch überraschend. «Die mediale Aufmerksamkeit und der Support von unseren Kunden sind sicher der Grund für unseren Erfolg.»

Überschuss kommt Imkern zugute

Nun werde man gleich mit der Automatisierung der Wabenmaschine beginnen. Pascal Brunner betont: «Es ist ein grosser Schritt vorwärts.» Die Kampagne läuft noch 44 Tage weiter. «Das zusätzliche Geld wollen wir den Imkern weitergeben.» Bienenzüchter können sich beim Unternehmen bewerben und erhalten die Chance auf ein kostenloses Vatorex-System.  

Hier kann die Aktion der Winterthurer unterstützt werden: www.savethebees.ch

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