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Eine Winti-Band, die eigentlich keine ist

Letzter Tag des Molton-Festivals

Eine Winti-Band, die eigentlich keine ist

Last, but not least - der letzte Tag des Molton-Festivals in Winterthur ist angebrochen. Den Abschluss macht das Trio «my cup of tea» heute Abend, 24. Februar. Obwohl die drei Musiker nicht aus Winterthur stammen, würden sie sich als Winti-Band bezeichnen.

Talina
Steinmetz
Samstag, 24. Februar 2018, 10:15 Uhr Letzter Tag des Molton-Festivals
«my cup of tea» treten heute Abend, 24. Februar, im Rahmen des Molton-Festivals in Winterthur auf. (Foto: pd.)

Das Molton-Festival geht in die nächste Runde: Sechs Bands rocken vom 22. bis am 24. Februar das Theater am Gleis in Winterthur. Eine dieser Bands ist die Indie-Pop-Gruppe «my cup of tea». Denise Moser, Christian Blaser und Nadia Holdener machen seit fünf Jahren zusammen Musik. Obwohl niemand von ihnen direkt aus der Eulachstadt kommt, würden sie sich als eine Winti-Band bezeichnen. Am 24. Februar spielt «my cup of tea»  im Theater am Gleis. 

Wie hat sich eure musikalische Zusammenarbeit ergeben?
my cup of tea: Die Geschichte ist lang. Zusammengefasst wurde die Band von drei ehemaligen Winterthurer SBB-Mitarbeitern gegründet. Aus der Anfangszeit geblieben sind der Bandraum, die Freundschaften und die gemeinsame Liebe zur Musik. 

Heute Abend tretet ihr im Rahmen des Molton-Festivals in Winterthur auf. Was ist das für ein Gefühl für euch? 
my cup of tea: Da sich unser Bandraum in Winterthur befindet, fühlen wir uns, obwohl niemand in der Stadt wohnt, tatsächlich als Winti-Band. Es ist natürlich klasse «zu Hause» spielen zu dürfen. Das Theater am Gleis ist für uns zusätzlich ein ganz besonderer Ort, da wir dort vor zwei Jahren unser Album getauft haben und wunderbare Erinnerungen an diesen Abend haben.

Woher kommt euer Bandname?
my cup of tea: In unserem Bandraum gibt es nur sehr selten Bier. Dafür gehört es zum Ritual der wöchentlichen Bandprobe, eine Tasse Tee oder im Falle des Herrn der Runde eine Tasse Kaffee zu trinken und über dies und das aus dem Leben zu reden. Daher kam die Idee mit Tee und dann gibt’s noch das Sprichwort «Not my cup of tea» wenn etwas «nicht mein Ding» ist und da die Band definitiv unser Ding ist, haben wir dies einfach umgekehrt.

Eine erste Hörprobe von «my cup of tea»:
(Quelle: Youtube) 

 

Was macht ein gutes Konzert für euch aus?
my cup of tea: Wenn der Funke überspringt und eine Verbindung zwischen Band und Publikum entsteht und man gemeinsam einen tollen Abend erleben kann, dann ist es für uns ein gutes Konzert, sowohl als Konzertbesucher, wie auch aus Sicht der Musiker. Diese Magie die dabei entsteht kann man kaum in Worte fassen und auch nicht erzwingen. Das macht für uns die Faszination von Livemusik aus.

Wie sehen eure musikalischen Zukunftspläne aus? 
my cup of tea: Wir möchten ganz einfach da weitermachen wo wir sind – Songs schreiben, Konzerte spielen, Alben veröffentlichen und dabei viel Spass und Freude haben. Und seit vielen Jahren träumen wir von einer England-Tournee, vielleicht schaffen wir das Mal noch, wenn die Kinder grösser sind. Das klingt vielleicht nicht sehr ambitioniert, ist aber die Realität, wenn die Band Leidenschaft aber nicht Beruf ist.

«my cup of tea» am Molton-Festival am Samstag, 24. Februar um 20.15 Uhr. Theater am Gleis in Winterthur. www.molton.ch

Gesamtes Molton-Programm: 

Donnerstag, 22. Februar
Pablo Nouvelle
Dallan 

Freitag, 23. Februar
Nicole Bernegger
Schnauz

Samstag, 24. Februar
Tom James
my cup of tea

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