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Ein Duell auf der Theaterbühne

In Winterthur kommt es schon bald zu einem Duell. Am Montag, 6. März, kämpft «Die Redaktion» gegen das Improtheater Konstanz. Das Theatersport-Duell im Theater am Gleis verspricht unerbittliche Unterhaltung – total improvisiert.

Tina
Schöni
Samstag, 04. März 2017, 12:50 Uhr

Es ist ein internatio­naler Kampf, der am Montag, 6. März, in Winterthur über die Bühne geht. Das Improtheater Konstanz ist zu Gast, und es duelliert sich gegen die einheimische Gruppe Die Redaktion im Theater am Gleis.

Inputs vom Publikum

Theatersport ist eine Disziplin aus dem Improvisationstheater: Zwei Teams treten gegeneinander an, sie spielen, sie singen und sie reimen – alles improvisiert und alles spontan. Kein Text wird einstudiert, kein Lied geprobt und keine Szene inszeniert. Die Inputs dazu liefert das Publikum. Sie wählen, wo die Geschichte spielt, wie der Titel heisst und welches Team die begehrten Punkte einheimsen darf.

Beim Theatersport kann es lustig, traurig, spannend oder kurios werden – wie der Abend ausgeht, wissen weder die Schauspieler noch das Publikum im Voraus. Und das ist auch gut, denn so entsteht eine einzigartige Situationskomik, die man nur vom Theatersport kennt. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt den Abend und ringt deshalb um die Gunst der Zuschauer.

Ein Event für Theatermuffel

Regeln gibt es keine, jede Waffe ist erlaubt. Doch Vorsicht: Die Schauspieler spielen die Szenen unter den strengen Augen der Schiedsrichterin Fabienne Mouret. Sind die Schauspieler wieder gar vorlaut, zückt sie die gelbe Karte.

Bei Theatersport kommt jeder auf seine Kosten, denn hier werden Genre-Grenzen gesprengt, Klassiker spontan neu inszeniert und ­legendäre Reden gehalten. So begeistern sich auch immer mehr Theatermuffel für diese Art der Bühnenkunst.

Die Redaktion aus Winterthur hat sich vor fünf Jahren zu einem Ensemble formiert und steht seitdem mit verschiedenen Formaten auf der Bühne. Für die Theatersport-Matchs lädt die Gruppe Teams aus dem In- und Ausland ein – scheusslich schräg kann das werden und unerbittlich unterhaltend.

(red)

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