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Ehemaliges Fabrikkriche-Gebäude wird abgerissen

Die Halle 1019 verschwindet

Ehemaliges Fabrikkriche-Gebäude wird abgerissen

Auf dem Sulzer-Areal wird die Halle 1019 zurückgebaut. Die ehemalige Heimat der Fabrikkirche passe gemäss Implenia nicht ins Leitbild des neuen Werk-1-Areals. Der entstehende Dialogplatz würde durchs Gebäude viel an Qualität verlieren.

Michael
Hotz
Freitag, 14. Juli 2017, 13:54 Uhr Die Halle 1019 verschwindet
Die Halle 1019 auf dem Sulzer-Areal, in dem vor kurzem noch die Fabrikkirche untergebracht war, wird zurückgebaut. (Bild: zvg)

Die Halle 1019 auf dem Sulzer-Areal, in dem bis Anfangs Jahr die Fabrikkirche untergebracht war, verschwindet. Dies geht aus einer Mitteilung der Implenia hervor. Die Fachexperten der Jury, die bereits 2010 die Testplanung zum Gestaltungsplan Werk 1 als Siegerprojekt ausgewählt hatten, gelangten einstimmig zur Erkenntnis, dass ein Rückbau aus verschiedenen Gründen vorteilhaft sei.

Dialogplatz würde an Qualität verlieren

So wäre ein Teilerhalt in seinen Abmessungen zu gross. Ausserdem liege das Gebäude 1019 städtebaulich an einer ungünstigen Stelle, weil es den Dialoglatz als zentralen Dreh- und Angelpunkt auf dem Werk-1-Areal zu stark in zwei Hälften teilen würde. Dies nähme dem Platz viel von seiner Grosszügigkeit und Aufenthaltsqualität.

Die Entscheidung der Jury unterstreiche damit auch die Haltung des städtebaulichen Leitbilds der Architekten Annette Gigon und Mike Guyer, so die Implenia.

Stadtrat stimmte dem Vorgehen zu

Die Jury war zuvor vom Projektausschuss für die kooperative Freiraumplanung auf dem Werk-1-Areal eingesetzt worden. Der aus Vertretern der Stadt Winterthur und Implenia bestehende Ausschuss wollte eine Expertenmeinung zum Entscheid über den Teilerhalt oder den Rückbau der Halle 1019 einzuholen. Der Projektausschuss folgte der Empfehlung der Fachjury, der Stadtrat stimmte dem ebenfalls zu.

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