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Barbecue auf Rädern

Neuer Foodtruck in Winterthur

Barbecue auf Rädern

Christoph Kopp und Patrick Binder wollen den Menschen ihre Leidenschaft für Spareribs und Pulled Pork weitergeben. Seit einem Monat stehen sie deshalb mit ihrem Foodtruck «Kobi» regelmässig neben dem Hasler in Winterthur. Die zwei Betreiber über ihre Vorstellungen und Träume.

Talina
Steinmetz
Mittwoch, 07. Juni 2017, 09:30 Uhr Neuer Foodtruck in Winterthur

Ob ein Poulet beim «Güggeli-Mah», asiatische Spezialitäten oder Spaghetti: Mittlerweile kann man in ganz Winterthur Essen von Foodständen beziehen und muss nicht mehr ins Restaurant dafür gehen. Christoph Kopp aus Winterthur und Patrick Binder aus Rikon haben sich für eine ähnliche Idee entschieden. Sie stellten den Foodtruck «Kobi» auf die Beine. Nebst weiteren Standorten, steht dieser im Moment jeweils zweimal wöchentlich von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr auf dem Gelände der Baufirma Hasler in Winterthur. Angeboten werden unter anderem Spareribs und Pulled Pork. «Wir wollen unseren Konsumenten das amerikanische Barbecue ganz nach dem Motto ‹slow food on hot wheels› näherbringen», begründet Christoph Kopp die Angebotsauswahl. 

Standorte sind schwer zu finden
Obwohl die Idee für den Foodtruck schon seit längerem bestehe, sei sie erst im Herbst 2016 konkret geworden. «Wir hatten die Vision von einem fahrbaren Foodtruck. Wir lernten dann über einen Hasler Mitarbeiter, mit dem ich durch meine frühere Arbeit öfters Kontakt hatte, Herrn Christof Hasler persönlich kennen», erzählt der 34-jährige Patrick Binder. An einem späteren Treffen hätten er und Christoph Kopp vom Hasler Geschäftsführer dann die Bewilligung erhalten, um auf dem Firmengelände ihren Foodtruck zu betreiben. 

Doch nicht überall würde eine Anfrage so schnell bewilligt werden. Der 37-jährige Christoph Kopp erzählt: «Viele Firmen wollen keinen Foodtruck auf ihrem Privatgelände haben. Da können wir nichts machen.» Im Moment seien die zwei Grillmeister zufrieden mit ihren Standorten. Neben Winterthur steht der Foodtruck noch zweimal in der Woche in Fehraltorf im Zürcher Oberland. In absehbarer Zeit kommen auch noch weitere Standplätze in Winterthur dazu.

Auch Caterings für private Anlässe konnten bereits erfolgreich durchgeführt werden. «Die Konsumenten sollen uns und unser Angebot kennenlernen. Der Kontakt mit Menschen ist uns sehr wichtig», sind sich die beiden Betreiber einig. 

Unterschiede lernen
Das Konzept für den Foodtruck sei schnell entwickelt gewesen. Pulled Pork und Spareribs seien typisch amerikanische Barbecuespezialitäten. «Beides geht in die Kategorie des Slow Foods. Die Spareribs brauchen 16 Stunden Vorbereitungszeit, das Pulled Pork sogar 24 Stunden», weiss Patrick Binder. Die Konsumenten sollen so den Unterschied von normalem Grillieren zum Barbecue kennen lernen. 

Noch in der Anfangsphase
Über mögliche Beilagen wie Pommes, Baked Potatoes oder Kartoffelsalat würden sie seit Beginn diskutieren. «Wir sind aber erst in der Anfangsphase. In einigen Wochen werden wir Bilanz ziehen, das Feedback der Kunden näher betrachten und besprechen, was wir verändern müssen», so Christoph Kopp. 

Dies sei das Schöne an der selbständigen Arbeit im Foodtruck: «Wir sind unsere eigenen Chefs und sehr flexibel, wenn es um Entscheidungen geht», schwärmt Patrick Binder. 
Da können auch hin und wieder Tagträume zum Vorschein kommen. «Wir hoffen natürlich, dass wir irgendwann mehr als einen Wagen haben», sagt Christoph Kopp. Und fügt an: «Doch zuerst machen wir uns mit dem Kobi-Foodtruck einen Namen in Winterthur und Umgebung.» 

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