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Kampf für Menschenwürde und -rechte

Bainvegni-Fugitivs-Marsch erreicht am Samstag Winterthur

Der Marsch für Menschenwürde und Menschenrechte macht am Samstag Halt in Winterthur. Mit der Wanderung quer durch die Schweiz will das Komitee für eine neue Migrationspolitik auf ihre Anliegen hinweisen.

Michael
Hotz
Freitag, 27. Oktober 2017, 17:00 Uhr Kampf für Menschenwürde und -rechte

Um Behörden und Öffentlichkeit für die Themen Migration und Asylpolitik zu sensibilisieren, hat das vereinte Komitee für eine neue Migrationspolitik in Zusammenarbeit mit «Solidarité sans frontières» und anderen humanitäre Vereinigungen der Schweiz einen Marsch organisiert. Der Start erfolgte am 15. Oktober in Bellinzona. In 50 Etappen soll mit einem Schnitt von rund 20 Kilometer pro Tag die ganze Schweiz durchquert werden.  

Das nächste Ziel: Winterthur

Nun erreicht der Bainvegni-Fugitivs-Marsch (rätromanisch für: Willkommen Flüchtlinge) am Samstag Winterthur. Danach geht es weiter nach Zürich (29. Oktober) und Richtung Kanton Aargau (1. November). Der Marsch steht gemäss Organisatoren allen ohne irgendeine Anmeldung offen. Man könne auch nur einen Tag oder wenige Kilometer mitlaufen.

Am Donnerstagmorgen machten sich die Marsch-Teilnehmer Richtung Kreuzlingen auf (Quelle: Facebook):

Mit dem Bainvegni-Fugitivs-Marsch wollen die Organisatoren die Beendigung der geschlossenen Grenzen, der Rückweisungen, der Kontrollpolitik und der Verfolgung der Asylsuchenden verlangen. Sie fordern auch die Öffnung humanitärer Korridore, die die Familienzusammenführung unterstützen, und appellieren an die internationalen Konventionen, die sich für die Rechte von unbegleiteten Minderjährigen einsetzt. (mth)

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