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Auf Tournee mit Mozart und Chopin

Zwei Winterthurer Musikstudenten

Auf Tournee mit Mozart und Chopin

Zwei Winterthurer Violinisten sind bald mit dem Kammerorchester der Jungen Zürcher Harmoniker auf Tournee. Den Auftakt der Konzertreihe «Frühlicht» wird am Freitag, 9. Februar, im Winterthurer Konservatorium sein. Anna Stäuble und Tobias Staub sprechen im Interview über den bevorstehenden Auftritt.

Tina
Schöni
Mittwoch, 31. Januar 2018, 13:14 Uhr Zwei Winterthurer Musikstudenten

Die 21-jährige Anna Stäuble und der 20-jährige Tobias Staub, zwei Winterthurer Musikstudenten, sind begeisterte Violinisten. Mit den Jungen Zürcher Harmonikern gehen die beiden auf Tournee. Den Auftakt der Konzertreihe «Frühlicht» macht das Kammerorchester im Winterthurer Konservatorium am Freitag, 9. Februar. Gespielt werden Stücke von den weltberühmten Komponisten Mozart, Chopin und Kartowicz. Anna Stäuble und Tobias Staub sprechen im Kurzinterview über den bevorstehenden Auftritt und die Leidenschaft zur Violine.

Konzert am Freitag, 9. Februar, 19.30 Uhr im Konservatorium Winterthur.

Sie beide teilen die Leidenschaft fürs Violinspiel. Was macht dieses Instrument für Sie besonders?

Anna Stäuble: Ich habe bereits im Kindergarten angefangen, Violine zu spielen. Das Instrument sprach mich einfach an. Durch die Angebote des Konservatorium Winterthur im Bereich Ensemble, Kammermusik und Orchester hat mich das Instrument immer mehr fasziniert. Es bietet enorme Möglichkeiten sich klanglich und musikalisch weiterzuentwickeln.

Tobias Staub: Auch für mich ist es seit Kindheit eine Leidenschaft und ein Privileg, dieses Instrument zu spielen. Ich versuche, meine Fähigkeiten so weit zu perfektionieren wie ich kann. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie gut man sich mit dem Instrument ausdrücken kann.

Gleich zu Beginn der Tournee spielen Sie mit den Jungen Zürcher Harmonikern in Winterthur. Was bedeutet Ihnen das Konzert?

Anna Stäuble: Ich glaube, dass wir mit diesen Werken und dieser Besetzung grossen Spass haben werden. Dass wir im Konservatorium spielen ist sehr schön, weil ich dort 13 Jahre lang Schülerin war.

Tobias Staub: Ich komme aus Winterthur, habe aber sehr selten die Gelegenheit, hier aufzutreten. Dass liegt vor allem daran, dass ich musikalisch in Zürich und Luzern aktiv bin. Daher sind Auftritte in Winterthur immer mit Nostalgie verbunden.

Sie spielen Stücke von drei jungen, weltberühmten Komponisten. Was fasziniert Sie an ihnen?

Anna Stäuble: Unser Thema lautet Frühlicht. Die Komponisten Mozart, Chopin und Karłowicz waren alle noch sehr jung, als sie diese Werke schrieben. Für uns als Junge Zürcher Harmoniker ist ihre Musik sehr inspirierend.

Tobias Staub: Sie haben etwas in Tinte geschrieben, was es Wert ist, Jahrzehnte beziehungsweise Jahrhunderte später immer noch zu spielen und zu hören. Sie haben uns in dieser Weise geprägt und sich damit unsterblich gemacht.

Mehr über das Kammerorchester: Die 2015 gegründeten Jungen Zürcher Harmoniker zeichnen sich durch eine grosse Freude an der Musik sowie durch hohes Können und Professionalität aus. Zweimal jährlich vereint das innovative Kammerorchester unter der Leitung von Jonas Bürgin hochtalentierte Nachwuchsmusiker und Preisträger von Musikwettbewerben.
Mehr über die Konzertreihe: Aus fast drei Jahrhunderten spielen die Jungen Zürcher Harmoniker Werke von jungen Komponisten, die mit ihren Begabungen alle Normen sprengten. Interpretiert wird das Programm «Frühlicht» durch den ausgezeichneten Zürcher Pianisten Rafael Rütti und den Jungen Zürcher Harmonikern unter der Leitung von Jonas Bürgin. (red)

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