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Uster Technologies: Übernahme verzögert sich weiter

Toyota Industries will Mehrheitsaktionär von Uster Technologies werden. Doch das Kaufangebot muss nach Dezember nochmals verschoben werden.

Dienstag, 31. Januar 2012, 07:42 Uhr

Der japanische Mischkonzern Toyota Industries (Tico) hat sein Kaufangebot für Uster Technologies nochmals verschoben, heisst es in einer Mitteilung. Dies sei notwendig, weil sich das wettbewerbsrechtliche Genehmigungsverfahren weiter verschiebt. Das öffentliche Kaufangebot soll nun voraussichtlich um den 29. Februar unterbreitet werden. Tico habe aber weiterhin die Absicht, kontrollierender Mehrheitsaktionär von Uster zu werden und das Unternehmen als unabhängige Tochtergesellschaft weiterzuführen.

Tico hat bis Ende Januar die benötigte Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden in Brasilien und Pakistan erhalten. Da Alpha jedoch die Zustimmung einer weiteren Wettbewerbsbehörde zum Verkauf ihres Uster Anteils an Tico benötigt, ersuchte das Unternehmen um eine weitere Verlängerung der Frist, bevor das öffentliche Kaufangebot zur Annahme unterbreitet werden muss. Am 30. Januar hat die Übernahmekommission einer solchen Fristverlängerung bis zum 29. Februar zugestimmt.

Die Uster-Gruppe ist ein führender Hersteller von Produkten für die Qualitätskontrolle in der Textilindustrie. Am 8. November vergangenen Jahres gab Tico die Unterzeichnung eines Kaufvertrags mit von Alpha kontrollierten Anlagefonds bekannt, in dessen Rahmen sich Tico verpflichtet, von Alpha 1'850'777 Namenaktien an der Uster Technologies AG, zu einem Kaufpreis von 38 Franken pro Uster-Aktie zu übernehmen.

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