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Thema Foodwaste am Bring- und Hol-Tag

Thema Foodwaste am Bring- und Hol-Tag

Riesige Mengen frischer Lebensmittel landen im Abfall, obwohl sie noch viele Menschen satt machen könnten. Uster nimmt das Thema am diesjährigen «Bring- und Holtag» auf und zeigt, wie aus Brot vom Vortag feine Sandwiches entstehen.

Lea
Chiapolini
Mittwoch, 06. September 2017, 14:56 Uhr
Aus Brot vom Vortag werden am Ustermer Bring- und Hol-Tag Sandwiches. (Symbolbild: Pixelio/Rainer Sturm)

Einwandfreie Nahrungsmittel landen oft im Abfall. Doch in Zeiten knapper werdender Ressourcen ist der sorgsame Umgang mit hochwertigen Lebensmitteln wichtig und ein Schritt zur ökologischen Rückbesinnung weg von der Wegwerfgesellschaft. Diesem Gedanken ist der Bring- und Holtag verpflichtet. Am 9. September kann man in der Landihalle in Uster deshalb spezielle Verpflegung kaufen.

Die Stadt will ein Zeichen gegen Food Waste setzen: Für drei Franken wird den Besuchern ein Sandwich oder ein Stück Patisserie inklusive Fairtrade-Getränk angeboten. Die Produkte stammen von Ustermer Bäckereien, die Backwaren vom Vortag zum Testen an die Konsumentinnen und Konsumenten verkaufen.

Tausch und Weitergabe von gut erhaltenen Gegenständen

Weiter nehmen am Bring- und Holtag von 10 bis 14 Uhr Helferinnen und Helfer des Frauen- und Männerturnvereins FRISA saubere und funktionstüchtige Gegenstände aus dem Haushalt entgegen. Alles, was nicht mehr benötigt wird, kann getauscht oder weitergegeben werden. Gefragt sind Kleinmöbel, Bücher, CDs, Schallplatten, Spielsachen, intakte Haushalts- und Elektrogeräte, Computer, Bilder, Spiegel, Pfannen, Kleider, Schuhe, Sport- und Hobbyartikel und vieles mehr. Nicht angenommen werden Matratzen, grosse Möbel, kaputte und schmutzige Gegenstände sowie Sonderabfälle wie Farben oder Lacke.

Während die Eltern an den Marktständen stöbern, steht für die kleinen Gäste das Spielmobil zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sorgt neben dem Stand «Stop Food Waste» auch das Stadtparkcafé. (zo)

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