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Ausverkauft: Hunderte Fans feierten am Freitagabend, 22. Juni 2018, auf dem Areal des Ustermer Zeughausareals. (Foto: Mike Gadient) , Den kollektiven Freudentaumel löste Shaqiri mit seinem Siegtor in der 90. Minute aus. (Foto: Keystone) , Zuvor hatte Xhaka unmittelbar nach der Pause zum 1:1 ausgeglichen. Er feierte seinen Treffer mit dem provokanten Doppel-Adler-Jubel. (Foto: Keystone) , Dabei sah es lange so aus, als ob die Schweiz an der WM vom Achtelfinalkurs kommen würde. Nach fünf MInuten kassierte Yann Sommer das 0:1. (Foto: Keystone)

So ausgelassen wurde in Uster gefeiert

Nach dem Schlusspfiff brachen im und rund um das Ustermer Zeughausareal alle Dämme: Der beherzt erkämpfte 2:1-Erfolg der Schweizer Nati an der WM über Serbien wurde lautstark bejubelt – Hupkonzert und Albanienflagge inklusive.

Ausverkauft: Hunderte Fans feierten am Freitagabend, 22. Juni 2018, auf dem Areal des Ustermer Zeughausareals. (Foto: Mike Gadient) , Den kollektiven Freudentaumel löste Shaqiri mit seinem Siegtor in der 90. Minute aus. (Foto: Keystone) , Zuvor hatte Xhaka unmittelbar nach der Pause zum 1:1 ausgeglichen. Er feierte seinen Treffer mit dem provokanten Doppel-Adler-Jubel. (Foto: Keystone) , Dabei sah es lange so aus, als ob die Schweiz an der WM vom Achtelfinalkurs kommen würde. Nach fünf MInuten kassierte Yann Sommer das 0:1. (Foto: Keystone)

Veröffentlicht am: 23.06.2018 – 00.22 Uhr

Die Schweiz steht vor der Qualifikation für die WM-Achtelfinals. Dank Toren von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri schafft sie im zweiten Gruppenspiel in Kaliningrad gegen Serbien nach der Pause die Wende und siegt 2:1. Am Mittwoch reicht gegen Costa Rica ein Remis.

Der Schlusspfiff: So wurde der 2:1-Sieg der Schweiz gegen Serbien in Uster bejubelt. Da überschlägt sich auch der Ton im Video.  (Handyvideo: mig)

Das Siegtor fiel erst in der 90. Minute. Bis zum erlösenden Jubel mussten die Schweizer noch fünf weitere Minuten lang kämpfen, leiden und zittern. Danach kannten die Spieler und die Fans in der Heimat kein Halten mehr. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Public Viewing auf dem Zeughausareal in Uster lagen sich alle in den Armen, anschliessend folgte auf den Strassen ein minutenlanges Hupkonzert:

Aus den Autos wurden nicht nur Schweizer Fahnen gehalten. Auch albanische Flaggen waren zu sehen. Der Adler-Jubel wurde zuvor schon von den Schweizer Torschützen gezeigt. (Handyvideo: fbe/mig)

Früh in Rückstand

Dabei wurde die Stimmung im Zeughausareal zu Beginn des Fussballabends gleich gedämpft. Eine erste grosse Chance konnte Yann Sommer in der 5. Minute noch parieren, doch wenige Sekunden später kam Serbiens Mittelstürmer Aleksandar Mitrovic erneut mit dem Kopf an den Ball – 0:1. Beide Male war Ricardo Rodriguez auf der linken Seite aus dem Katz-und-Maus-Spiel mit Dusan Tadic als Verlierer herausgegangen.

Zur Pause rieben sich die Fans verwundert die Augen: Es spielte 45 Minuten lang eine Schweizer Mannschaft, die wie eine schlechte Kopie ihrer selbst war. Es war nichts zu sehen von der Solidität, die in den letzten zwei Jahren in 23 Spielen nur eine Niederlage zuliess.

Einer, der den Schweizern schon vor dem Spiel gegen Serbien den Gruppensieg zutraute, war mit Samuel Von Aarburg der Captain des FC Uster:

(Video: Simon Grässle)

Immer wieder in Schwierigkeiten

Zum Glück kamen die Schweizer mit einer ganz anderen Körpersprache auf den Platz zurück, sie gingen mit mehr Selbstvertrauen in die Zweikämpfe – und fanden schon in der 52. Minute den Ausgleich. Ein erster Schuss von Shaqiri wurde noch geblockt, dann drosch Xhaka den Ball aus über 20 Metern mit links ins Tor. Nun mehrten sich auch die Anfeuerungsrufe der Fans im Zeughausareal.

Die Serben reagierten, das mussten sie, weil auch ein Unentschieden für sie kein gutes Ergebnis gewesen wäre. Aber sie brachten zum Glück der Schweizer nicht mehr die PS der ersten Halbzeit auf den Platz. Bei stehenden Bällen machten sie sich ihre physische Überlegenheit jedoch zu Nutzen. Bei solchen Situationen gerieten die Schweizer immer wieder in Schwierigkeiten. Bis Shaqiri sie erlöste. (mig/sda)

 

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