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Die E-Bikes kommen!

ProShop Uster

Die E-Bikes kommen!

Immer mehr Velofahrer setzen auf einen kleinen Antrieb in ihren Velos. E-Bikes sind im Trend. Worauf muss man bei der Anschaffung achten?

Lennart
Langer
Mittwoch, 11. April 2018, 08:00 Uhr
Franco Marvulli präsentiert die verschiedenen E-Bike-Modelle. (Video: Chiara Coniglio/Lennart Langer)

Mit traumhaftem Wetter wurde das Zürcher Oberland am letzten Wochenende verwöhnt. Die Sonne und die angenehmen Temperaturen lockten auch viele Velofahrer auf die Strassen der Region. In diesem Jahr dürften einige nicht mehr auf einem traditionellen Rennvelo oder Mountainbike sitzen, sondern auf ein E-Bike wechseln. Die mit einem Elektroantrieb verstärkten Velos sind in dieser Saison immer mehr im Kommen. 

Zwar rümpfen viele Hobbysportler immer noch die Nase beim Gedanken an einen Antrieb in ihrem Velo. Trotzdem wird heute immer häufiger anstatt eines klassischen Velos ein E-Bike gewählt. Die Vorzüge sind zu offensichtlich: Einmal locker um den Greifensee? Oder am Morgen unverschwitzt im Büro ankommen? Das E-Bike macht es möglich.

Für jeden Typ ein E-Bike

Franco Marvulli, ehemaliger Radrennprofi und Markenbotschafter von Price, weiss worauf es ankommt: «Erst muss man sich einmal fragen, welcher E-Bike-Typ man ist», betont er. In den letzten Jahren ist das Angebot im Elektrofahrradbereich stark gewachsen. Dementsprechend viele Varianten gibt es inzwischen. Vom gemütlichen City- bis zum starken Mountainbike ist für jedes Bedürfnis das passende Modell dabei.

Damit die Velofans ein E-Bike bekommen, das genau zu ihnen passt, können im ProShop Uster die Velos seit letztem Samstag nach dem Baukastensystem ausgewählt werden. Durch sogenanntes Bikefitting werden die Rahmengrösse, der Antrieb und weitere Komponenten auf die Bedürfnisse des Fahrers abgestimmt. Dadurch soll eine ergonomische Sitzposition für beschwerdefreie Ausfahrten erzielt werden. Für optische Individualität sorgt zudem eine grosse Farbauswahl. Sobald alle Teile passen, wird das Price-Velo ebenfalls in Uster von der Firma GPR AG gepulvert und montiert. Eric Brüngger, Marketingverantwortlicher von GPR, sagt, sie hätten mit dem ProShop einen Flagship-Store schaffen wollen, um die Marke Price zu stärken und die Händler zu unterstützen.

Ein zentraler Bestandteil des E-Bikes sei natürlich der Antrieb, erklärt Roger Schmid von GPR. Er ist E-Bike-Entwicklungsleiter bei GPR. In der normalen Ausführung unterstützt der Motor Geschwindigkeiten bis 25 km/h. Wer etwas mehr Unterstützung möchte, kann zur Ausführung mit Geschwindigkeiten bis 45 km/h greifen. Dann gilt das E-Bike jedoch als Motorffahrrad und Velowege sind tabu.

Wollen sie selbst einmal ein E-Bike testen? Machen Sie am Wettbewerb auf unserer Facebook-Seite mit.

 

Trend zu integriertem Design

Wer sich bisher an den teilweise etwas klobig anmutenden Akkus gestört hat, darf sich freuen: «Beim Design geht der Trend zu im Rahmen integrierten Akkus», sagt Roger Schmid. Diese müssten auch nicht mehr abgenommen werden, sondern könnten direkt am E-Bike aufgeladen werden. Ein Nebeneffekt: Die E-Bikes sind durch den versteckten Akku kaum mehr als solche erkennbar.

Einen Punkt betont Roger Schmid besonders: Man dürfe den regelmässigen Service auf keinen Fall vernachlässigen. Gerade bei den höheren Geschwindigkeiten, die mit dem E-Bike erreicht werden können, sollten das Velo und der Motor immer im besten Zustand sein. Beherzigt man auch diesen Tipp, steht einer schönen und entspannen Velosaison nichts mehr im Weg.

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