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So soll der Neubau zwischen Raiffeisen und Credit-Suisse aussehen: Ein marktanes, fünfstöckiges Haus. (Modellbild Käferstein&Meister), Heute besteht die Liegenschaft an der Bankstrasse 1 und 3 aus drei einzelnen Häusern. (Archivbild: Markus Zürcher)

Auf die Papeterie Köhler soll ein Restaurant folgen

Zwischen der Credit Suisse und der Raiffeisenbank in Uster ist ein markanter Neubau geplant. Er soll Büros, Wohnungen und ein Restaurant beherbergen. Die Papeterie Köhler zieht ins Zentrum Illuster

So soll der Neubau zwischen Raiffeisen und Credit-Suisse aussehen: Ein marktanes, fünfstöckiges Haus. (Modellbild Käferstein&Meister), Heute besteht die Liegenschaft an der Bankstrasse 1 und 3 aus drei einzelnen Häusern. (Archivbild: Markus Zürcher)

Veröffentlicht am: 18.01.2017 – 07.50 Uhr

Die Bankstrasse 1 und 3 in Uster ist eine Adresse mit städtebaulicher Relevanz: «Im Hinblick auf die Entwicklung des Stadtzen­trums ist es wichtig, was für ein Bau und welche Nutzung dort hinkommt», sagt Usters neue Standortförderin Sandra Frauenfelder. Ursula Mengelt vom Wirtschaftsforum Uster erklärt: «Der Neubau wird den Strassenzug prägen und somit auch die Art und Weise, wie die Gegend um den Bahnhof herum wahr­genommen wird.»

Gastro-Konzept noch offen

Jetzt liegt das Bauprojekt auf. Es zeigt, was auf die drei Häuser ­folgen soll, in denen zurzeit noch die Papeterie Köhler eingemietet ist. «Wir planen ein markantes Wohn- und Geschäftshaus, wie es diese prominente Lage in der Kernzone verlangt», sagt Andreas Friedli von der Collofunda AG aus Zürich. Die Firma vertritt die Speich Immobilien AG, die vor drei Jahren die da­malige Papeterie Burki und deren Liegenschaft übernommen hat.

Die wichtigste Neuerung ist: Ins Erdgeschoss des Neubaus soll ein Restaurant einziehen. Die Lage sei prädestiniert dafür, sagt Friedli. An der Kreuzung zur Bahnhofstrasse gebe es bereits das Café Steiner, ein beliebter Treffpunkt. «Ein Restaurant für ein breites Publikum würde das Gebiet um den Bahnhof weiter beleben und wäre eine Be­reicherung für die Innenstadt», sagt Friedli.

Wer in den Neubau einziehen soll, ist noch offen. «Wir schreiben die Räumlichkeiten breit aus und freuen uns auf unterschiedliche Gastro-Konzepte», sagt Friedli. Im ersten und zweiten Obergeschoss sind Büros oder Praxen vorgesehen, in den beiden obersten Stockwerken acht Mietwohnungen mit zweieinhalb oder drei Zimmern. Im mittleren Preissegment, wie es seitens von Collofunda heisst.

Unterteilung der Fassade

Der geplante Bau wird das Erscheinungsbild der Bankstrasse verändern. Heute stehen auf der Parzelle drei Häuser mit unterschiedlichen Fassaden. Zwei davon sind zwei Stockwerke hoch, das dritte drei. Jetzt werden sie ersetzt durch einen einzigen Bau, der so hoch ist wie das ­Backsteinhaus der Credit Suisse rechts daneben.

Der Neubau orientiert sich sowohl an diesem denkmalgeschützten Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert wie auch am linken Nachbarn, dem Gebäude der Raiffeisenbank. Dieses wurde 1973 gebaut und kürzlich erneuert. «Wir ­wollen eine Verbindung schaffen zwischen den beiden Bauten, die sich stark unterscheiden», sagt Architekt Johannes Käferstein, dessen Büro Käferstein & Meister Architekten das Projekt plant.

Im Erdgeschoss sind grosse Fensterfronten vorgesehen, die von aussen einen Blick ins In­nere ermöglichen. In den oberen Stockwerken werden die Fenster dann schmaler. Auch die ­Gestaltung der Fassade soll eine Unterteilung des Baukörpers ­erzeugen. Der Gebäudesockel ist mit Steinplatten verkleidet und hebt sich von den anderen Geschossen ab – ähnlich wie beim benachbarten Haus der Credit Suisse. Im Gegensatz zu diesem ist die Fassade in den oberen Geschossen aber verputzt und nicht aus Backstein. «Es wird ein moderner Bau, der die Architektur der Bankstrasse aufnimmt, jedoch nicht kopiert», sagt Käferstein.

Baustart im Frühsommer

Das neue Haus an der Bankstrasse soll nicht nur nach vorne ­wirken, gegen den Bahnhof und die Gleise hin. Es soll sich auch in die Überbauung Kern Nord einfügen, die hinter dem Gebäude beginnt. Die heutigen Häuser zeigen diesem Teil des Ustermer Stadtzentrums nur die nackte Hintermauer. Künftig soll dort ein Innenhof entstehen: Im neuen Haus sind die Balkone der Wohnungen sowie ein grosse Loggia auf diese Seite hin aus­gerichtet. Auch die Eingänge für die Büros und die Wohnungen kommen dort zu liegen. «Damit ergibt sich eine Situation, die für mehr Leben auf der Rückseite der Parzelle sorgen soll. Heute ist diese vernachlässigt», sagt Käferstein.

Der Start der Bauarbeiten ist im Frühsommer dieses Jahres vorgesehen. Verläuft alles nach Plan, soll das neue Haus Anfang 2019 bezugsbereit sein.


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