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Aabach-Urteil empört Ustermer Umweltschützer

Nachdem das Bundesgericht den Umbau-Plänen am Aabach grünes Licht erteilt hat, dominiert in den Reihen der Ustermer Umweltschützer Enttäuschung: Das höchste Gericht der Schweiz sei auf ein Parteigutachten hereingefallen.

Freitag, 10. April 2015, 07:17 Uhr

Das Bundesgericht segnete die vom Kanton Zürich und der Stadt Uster geplante Aabach-Sanierung beim Zellweger-Areal ab (wir berichteten). Die unterlegenen Beschwerdeführer und die Gesellschaft für Natur- und Vogelschutz Uster (GNVU) können den Entscheid nicht nachvollziehen: «Dass Bundesgericht ist auf ein Gutachten des Bundesamts für Umwelt hereingefallen. Dieses beteiligt sich am Aabach-Umbau mit 1,5 Millionen Franken und ist somit Partei», moniert Paul Stopper, der Präsident der GNVU. Er nimmt das Urteil zum Anlass, die Stadt Uster für ihre Umweltpolitik zu kritisieren. Bauvorstand Thomas Kübler (FDP) weist entsprechende Vorwürfe zurück. Das Umbau-Projekt kostet insgesamt 4,5 Millionen Franken. Neben dem BAFU beteiligt sich auch der Kanton Zürich mit einem Beitrag von drei Millionen Franken, sofern der Kantonsrat dem Kredit zustimmt.

Bach mit grosser Bedeutung

Der Aabach kann mit Fug und Recht als sehr bedeutsam fürs Oberland bezeichnet werden. In einer Serie wird innächster Zeit eingehender auf die Geschichte und Funktionen dies Baches eingegangen.

Mehr dazu lesen Sie im ZO/AvU vom Freitag, 10. April 2015.

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