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Aescher Schüler funken ins All

Am 2. November haben Kinder der 6. Klasse in Aesch bei Maur die Gelegenheit mit Astronauten auf der ISS zu funken.

Donnerstag, 01. November 2012, 16:28 Uhr

Am 2. November funken die Kinder der 6. Klasse des Schulhaus Aesch bei Maurin den Weltraum. Der Funk-Kontakt mit der Raumstation ISS wurde vom Amateurfunk-Arbeitsgruppe «Ariss» ermöglicht. Während einem Zeitfenster von 10 Minuten können die Kinder direkt mit den Astronauten sprechen und fragen stellen.

«Ariss» ist gemäss einer Mitteilung die Abkürzung für «Amateur Radio International Space Station», Amateurfunk auf der Internationalen Raumstation. «Ariss» wurde von der amerikanischen Nasa, der russischen Roscosmos/Energia und der europäischen Esa beauftragt, sich um den Aufbau und die Betreuung der Amateurfunkstation auf der ISS zu kümmern. Alle bei «Ariss» aktiven Funkamateure arbeiten ehrenamtlich. Die Raumfahrtagenturen erhoffen sich die Jugend für die Raumfahrt zu begeistern und vermehrt Schüler für ein naturwissenschaftliches Studium zu motivieren.

Zu allen bisherigen Crews der ISS gehörte mindestens ein Besatzungsmitglied mit einer Radioamateur-Lizenz. Neben ihren Aufgaben in der Raumstation sind die ISS - Radioamateure in ihrer Freizeit gelegentlich in Kontakt mit Amateurfunkern auf der ganzen Welt. Höhepunkte des Amateurfunkbetriebs zwischen der ISS und der Erde seien aber die Schulkontakte, heisst es in der Mitteilung weiter.

Seit 2001 bekamen Schüler von bereits weit über hundert Klassen auf der ganzen Welt direkt aus dem All Antworten auf ihre Fragen an die Astronauten. Für die Kontakte mit der ISS, welche die Erde in rund 340 Kilometer Höhe umkreist, steht jeweils ein Zeitfenster von nur rund zehn Minuten zur Verfügung. Von der Schweiz aus nahmen bisher mehrere Klassen wie auch die «Pfadi Muur» sowie die Rehabilitations- Klinik des Kinderspitals Zürich an «Ariss»-Schulkontakten teil.

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