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Steht Genazzi auf dem Eis, jubelt die Schweiz

Steht Genazzi auf dem Eis, jubelt die Schweiz

Nach vier Spielen an der Eishockey-WM in Paris hat die Schweizer Nationalmannschaft neun Punkte auf dem Konto. Eine gute Figur gibt bislang der Greifenseer Verteidiger Joël Genazzi ab.

Mike
Gadient
Donnerstag, 11. Mai 2017, 16:03 Uhr

Mit einem 3:0-Erfolg gegen ein harmloses Weissrussland hat die Schweiz an der WM die Chancen auf den Viertelfinal-Einzug gewahrt. Nach dem happigen Startprogramm mit vier Partien in fünf Tagen geniessen die Schweizer nun zwei Ruhetage. Zeit, um einen Blick auf die Statistik zu werfen.

Und in der Rubrik Plus-Minus-Bilanz gehört  Joël Genazzi (+5) zu den besten Spielern der noch jungen WM. Teamintern ist einzig Romain Löffel (+6) besser als der Greifenseer.

Zu wenige Schüsse aufs Tor

In den vier Spielen liess sich Genazzi zudem zwei Assists gutschreiben und handelte sich eine Strafe ein. Insgesamt schoss er fünf Mal aufs Tor.

Nur einmal aufs Tor schoss der Volketswiler Dean Kukan (Plus-1-Bilanz). Die Schussstatistik der beiden Oberländer Akteure unterstreicht die Kritik von SRF-Experte Mario Rottaris. Dieser findet, dass die Verteidiger noch zu wenig stark ins Offensivspiel eingebunden werden.

Nach einem starken WM-Debüt gegen Slowenien baute Stürmer Tanner Richard (Minus-1-Bilanz) etwas ab. Die Statistiker zählten beim einstigen Spieler des EHC Wetzikon und heutigen AHL-Akteur nur zwei Schüsse, die den weg aufs Tor fanden. Nicht dazu gezählt wurde sein verschossener Penalty gegen Slowenien.

Was für ein Check von Tanner Richard:

(Quelle: Twitter)

Es braucht noch Punkte

Ab Samstag treffen die Schweizer der Reihe nach noch auf Kanada, Finnland und Tschechien. Um den Sprung in die K.o.-Phase zu schaffen, müssen die Schweizer mit grosser Wahrscheinlichkeit einen aus dem Trio bezwingen, respektive gegen die drei Mannschaften mindestens drei Punkte gewinnen.

Derzeit deutet viel daraufhin, dass es am Sonntag zwischen der Schweiz und Finnland zum Showdown um den Viertelfinal-Einzug kommt. Die Nordländer vermochten bisher alles andere als zu überzeugen und bezogen unter anderem gegen Frankreich – wie die Schweiz – eine Niederlage (1:5). (sda/mig)

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