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Empa und Eawag bauen das Haus der Zukunft

Mit einem Haus für Demonstrationszwecke wollen die Forschungsinstitute Neuerungen in der Baubranche zum Durchbruch verhelfen.

Donnerstag, 02. Januar 2014, 16:24 Uhr

Mit dem Bau eines Gebäudes zu Demonstrationszwecken wollen die Dübendorfer Forschungsinstitute Empa und Eawag veranschaulichen, wie das «Haus der Zukunft» aussehen kann. Laut Mitteilung der Empa will sie mit dem Projekt NEST letzten Endes neue Ideen und Konzepte für die Baubranche rascher als bisher auf den Markt bringen. Anfang 2015 realisieren

Bisher sei das nicht möglich, weil hohe Investitionskosten und lange Amortisationszeiten die Risikobereitschaft gemindert hätten, heisst es in der Mitteilung weiter Demo-Projekte seien deshalb notwendig. Das eingangs erwähnte Haus wollen Empa und Eawag unter wissenschaftlicher Begleitung und realen Bedingugen bauen, bewohnen und nutzen lassen.

Als Zeitpunkt für die Realisierung nennen Empa und Eawag Anfang 2015. Konkret soll bis dahin die Zentrale («das Backbone») zur Steuerung der Forschungsmodule stehen. Diese befinden sich teilweise bereits im Bau und dienen der Untersuchung von Verdichtung durch Aufstockung, dem modernen Penthouse, einer zukunftsträchtigen Arbeitsumgebung und Bauen mit Holz. Die Zentrale steuert die Versorgung dieser Module mit mit Wasser, Wärme, Elektrizität und Internet.

Gemeinsamer Campus

Entstehen soll das Haus auf dem gemeinsamen Campus in Dübendorf dank der Unterstützung der ETH und der öffentlichen Hand. Das Projekt NEST steht insgesamt für eine Forschungs- und Technologieplattform. Beteiligt sind gemäss der Mitteilungauch «führende Wirtschaftspartner der Baubranche», weitere Fachhochschulen sowie in- und ausländische Universitäten.

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