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Bubentraum im Kleinformat

Rund 150 Helikoptermodell-Piloten aus ganz Europa trafen sich dieses Wochenende auf dem Flugplatzgelände Dübendorf. Unser Fotograf war ebenfalls dabei an der «Heli Challenge Switzerland».

Sonntag, 21. Juni 2015, 14:56 Uhr

Der Modell-Helikopter macht Manöver, die sämtliche Gesetze der Schwerkraft zu überwinden scheinen. Gleich nach dem Start vollführt er Rotationen um die eigene Achse, dreht sich auf den Kopf, schwenkt nach allen Seiten aus. Dann sinkt er zu Boden. Tiefer und tiefer, die Rotoren berühren beinahe das Gras. Die versammelte Menschenmenge hält den Atem an, während der Helikopter schwebend verharrt. Dann, innert Sekunden, steigt die Maschine wieder senkrecht nach oben und hoch über die Köpfe der Besucher hinweg. «Wir sehen hier gerade die Königsdisziplin im ganzen Helikopter-Modellflugbereich», sagt Hugo Markes begeistert. Er ist Organisator der Heli Challenge Switzerland. Das Zusammenbauen von Modellhubschraubern sei aufwändig und schwierig, meint er. Noch schwieriger sei es aber, sie dann zu fliegen. «Es braucht sehr viel Übung und eine enorme räumliche Vorstellungskraft.» Die soeben gesehene Flugakrobatik zeige Flugtechnik in Perfektion. Kein Wunder: Gesteuert wird die etwa eineinhalb Meter lange und 5 Kilogramm schwere Maschine von keinem geringeren als Tareq Al Sadi, der als der beste Modellhelikopter-Pilot der Welt gilt. Für die Vorführung an der Helichallenge ist er extra von Dubai nach Dübendorf gereist.

Mehr dazu lesen Sie im ZO/AvU vom Montag, 22. Juni 2015.

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