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Die Seestrasse in Pfäffikon erhält eine Messe

Quartier wird aufgewertet

Die Seestrasse in Pfäffikon erhält eine Messe

Dieses Jahr findet in Pfäffikon erstmals eine Frühlingsmesse statt. Damit soll an bisherige Anlässe angeknüpft und das Zentrum rund um die Seestrasse aufgewertet werden.

Donnerstag, 24. Mai 2018, 16:35 Uhr Quartier wird aufgewertet

Am 26. Mai präsentieren 28 Aussteller aus Pfäffikon entlang der Seestrasse ihre Produkte und Dienstleistungen. «Das lokale Gewerbe soll eine Plattform bekommen, um in Pfäffikon wieder sichtbarer zu werden», sagt Viktor Knecht. Zusammen mit vier weiteren Pfäffikern organisiert er die Messe.

Die Frühlingsmesse ist eine Weiterentwicklung des Anlasses «Seestrasse erleben», der bereits 2015 und 2016 in kleinerem Rahmen an der Seestrasse stattfand. Jetzt versucht das OK etwas Grösseres auf die Beine zu stellen, um das Quartier rund um diese Strasse wieder etwas aufzuwerten. «Vieles verlagerte sich in den vergangenen Jahren ins Zentrum Frohwies», so Knecht.

Bei null anfangen musste das Organisationskomitee nicht. Für «Seestrasse erleben» habe man bereits ein Grundkonzept bei der Gemeinde eingereicht. Die Weiterentwicklung habe man in knapp zwei Sätzen der Gemeinde mitgeteilt.

Ein bunter Angebotsmix direkt am See

Ein Aussteller, der dieses Engagement schätzt, ist Daniel Egli. Er betreibt seit anderthalb Jahren in Pfäffikon den Bierladen Ale Agency. «Ich möchte bekannter werden und habe durch den Gewerbeverein, wo ich Mitglied bin, von der Messe erfahren», so Egli. Am Samstag präsentiert er Biere aus lokalen und internationalen Kleinbrauereien. Besondere Ressourcen müsse er dafür nicht freimachen: «Meine Partnerin betreut den Stand an der Messe, während ich im Laden bleibe. Wenn der Andrang sehr gross würde, könnte ich problemlos aushelfen.»

Auch eine Fahrschule macht mit: Stefan Mühlemann beantwortet jedem Besucher Fragen rund ums Autofahren. Besucher können dort ihr Wissen testen: «Jeder darf eine Theorieprüfung machen. Zu gewinnen gibt es bei fünf oder weniger Fehlern eine Fahr- oder Auffrischungslektion.»

Ungezwungener Rahmen

Die Messe werde möglichst einfach gehalten und koste somit nicht sehr viel: Knecht rechnet mit einem Volumen von circa 3500 Franken. «Dieser Betrag wird ausschliesslich durch die Anmeldegebühr der Teilnehmer bezahlt.» So würden auch kleinere Anbieter, die nicht über riesige Budgets für solche Anlässe verfügen, teilnehmen können.

Der Gewerbeverein Pfäffikon gibt zudem eine Defizitgarantie und stellt eigene Plakatsteller zur Verfügung. Insgesamt sei die Organisation nicht sehr kompliziert gewesen: «Natürlich müssen wir Vorgaben einhalten, insbesondere das Lebensmittelgesetz oder Vorschriften, die den Lärm betreffen», sagt Knecht.

Viel Arbeit sei bei der Suche nach Ausstellern entstanden: «Wir mussten die Gewerbler motivieren, an der Messe teilzunehmen. Nicht jeder Laden kann einfach so Ressourcen freimachen», sagt Knecht.

Am Samstag hat hat die Messe für Besucher von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Für den kleinen Hunger betreibt die Metzgerei W.Hotz Fleisch und Wurst AG eine kleine Festwirtschaft.

Kunstprojekt «Hundzwilchgirly»

Anlässlich der Frühlingsmesse stellt die Schule Bauma in Zusammenarbeit mit dem reformierten Pfarrer von Pfäffikon, Paul Kleiner, ihr designtes Auto erstmals zur Schau. «Hundzwilchgirly» entstand durch Hanswalter Graf in Zusammenarbeit mit zehn Schulklassen und zehn reformierten Pfarrern aus dem Kanton Zürich. Trägerschaften sind der Verein 500 Jahre Zürcher Reformation und die Abteilung Schule und Kultur der kantonalen Bildungsdirektion. Jede Schulklasse übersetzt einen Satz des Reformators Huldrych Zwingli in ein Bild und gestaltet so ein Auto. (chr)

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