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Café International will Treffpunkt der Kulturen sein

Das Café International will den Kontakt zwischen den Kulturen pflegen und die Migranten besser ins Dorfleben integrieren. Beides sei nötig, aber nicht einfach, sagen die Betreiberinnen.

Mittwoch, 09. Januar 2013, 18:53 Uhr

Shamim Abidi weiss, wovon sie spricht. «Integration beginnt mit Kontakten im Alltag», sagt die gebürtige Uganderin. Mit 15 floh sie mit ihrer Familie aus ­Afrika in die Schweiz. Jetzt will die 56-Jährige anderen helfen, die sich in der gleichen Situation befinden: Nächsten Donnerstag eröffnet sie zusammen mit Bettina Jäckle das Café International, ein Projekt des Interkulturellen Forums Pfäffikon. Andere Orte als Beispiel

«Die Idee des Cafés ist, dass sich Migranten und Einheimische regelmässig treffen und austauschen», sagt Abidi. Mit Vorträgen und Diskussionen will man zudem die Schweiz den Neuzuzügern näherbringen. «Um mich daheim zu fühlen, muss ich die Menschen um mich herum kennen und ein Stück weit verstehen», meint die Muslimin.

Und wie haben Abidi und Jäckle das Zusammenleben der Kulturen in Pfäffikon bisher erlebt? «Unproblematisch» meinen beide. Ein richtiges Miteinander sei es aber nicht, eher ein Nebeneinander. «Dabei ginge es anders», findet Jäckle. «Das haben andere Orte bewiesen.»

Lesen Sie mehr dazu im Regio 3 vom 10. Januar 2013.

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