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Kesb Pfäffikon meldet rückläufige Zahlen und sucht Freiwillige

300 offene Verfahren weniger

Kesb Pfäffikon meldet rückläufige Zahlen und sucht Freiwillige

Die Fallzahlen der Kesb Bezirk Pfäffikon sind stabil und die offenen Verfahren nehmen ab. Auch deshalb ist die Behörde auf der Suche nach Freiwilligen.

Xenia
Klaus
Dienstag, 20. Februar 2018, 11:25 Uhr 300 offene Verfahren weniger
KESB-Fotos vonUster, Dübendorf, Illnau und Rüti
Die Kesb des Bezirks Pfäffikon gibt es seit fünf Jahren. (Archivfoto: Urs Weisskopf)

Die  Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Bezirk Pfäffikon wird fünfjährig. Zum Geburtstag vermeldet die Behörde mit Sitz in Illnau, dass die Zahl der offenen Verfahren zurückgeht. Momentan sind 500 Verfahren offen. Das sind 300 weniger, als in den Startjahren. Weiter habe sich die Zahl der eintreffenden Meldungen über Personen mit möglichem Hilfsbedarf stabilisiert, schreibt die Kesb Pfäffikon in einer Medienmitteilung. Insgesamt trafen 2017 458 solche Meldungen bei der Kesb ein, meist von Polizei, Schulen und Fachstellen. 

Ende 2017 bestanden für 544 erwachsene Personen mit Wohnsitz im Bezirk Pfäffikon Beistandschaften, davon wurden 110 neu errichtet. Im Kindesschutz waren es 86 neue bei insgesamt 361 Beistandschaften. 

Freiwillige gesucht

Durch die Stabilisierung des Betriebes könne man sich nun vermehrt dem Einbezug von Angehörigen und weiteren Privatpersonen widmen, so die Kesb Pfäffikon. Deshalb habe man anfangs 2017 den Betrieb einer Fachstelle für private Mandatspersonen aufgenommen. Die Fachstelle hat die Aufgabe, geeignete Privatpersonen zu finden, die bereit sind im Nebenamt erwachsene Personen zu betreuen, die nicht in der Lage sind ihre finanziellen und administrativen Angelegenheiten selbständig zu erledigen. Dafür suche man weitere Freiwillige. Wer sich für die Mitarbeit als privater Beistand interessiert, kann sich direkt an die Kesb Pfäffikon wenden.

 

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