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Fataler Schiessunfall: 18-Jähriger verurteilt

Durch einen Schuss aus einer Pistole war in Kyburg ein 16-Jähriger vor zwei Jahren schwer verletzt worden. Jetzt hat das Gericht den Schützen, einen Kollegen des Opfers, verurteilt. Da das Gericht die Tragödie klar als Unfall einstufte, fiel die Strafe mild aus.

Ernst
Hilfiker
Kyburg
Das Jugendgericht Pfäffikon verurteilte einen Teenager, der einen Kollegen angeschossen und schwer verletzt hatte. (Bild: Nicolas Zonvi)

Drei Jugendliche hantieren eines abends im Keller eines Einfamilienhauses in Kyburg mit einer Pistole. Es löst sich ein Schuss und trifft einen des Trios, einen 16-Jährigen, in den Hals. Der Teenager wird derart schwer verletzt, dass er an den Folgen wahrscheinlich sein Leben lang leiden wird.

Was sich am 13. Oktober 2015 im beschaulichen Kyburg abspielte, war eine Tragödie. Die zwei unverletzt gebliebenen Beteiligten wurden vorübergehend verhaftet und ein heute 18-Jähriger schliesslich angeklagt.

Bedingte Freiheitsstrafe von 60 Tagen

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