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Mit schlechtem Wetter den Staat betrogen

Mit schlechtem Wetter gutes Geld machen – dies wollte ein Wetziker Unternehmen. Die Firma meldete beim Staat fingierte meteorologisch bedingte Arbeitsausfälle und verlangte dafür eine Entschädigung. Eine äusserst seltene Art eines Betrugs, der letztlich aber nur halb gelang.

Ernst
Hilfiker
Winterwetter mit Schnee und Eis schränkt nicht nur die Autofahrer ein, sondern auch Bauarbeiten. Deswegen können Baufirmen Schlechtwetterentschädigungen verlangen - in einem Fall aus Wetzikon wurde dabei aber massiv geschummelt. (Symbolbild: Urs Weisskopf)

Die ungewöhnliche Geschichte spielte sich vor vier Jahren ab, wurde jedoch erst jetzt durch einen Strafbefehl publik. In einem Wetziker Unternehmen aus dem Bausektor hatte der Geschäftsführer Formulare für die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich ausgefüllt. Spezielle Formulare, denn auf ihnen machte der damals 33-Jährige wetterbedingte Arbeitsausfälle für mehrere seiner Mitarbeiter geltend. Solche sogenannten Schlechtwetterentschädigungen oder kurz SWE können beim Staat eingefordert werden, wenn es wegen des Winterwetters zu Arbeitsausfällen gekommen ist.

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