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Ein Musikprojekt bricht mit Konventionen

Andrea Schmid mit seinem Musikprojekt «Rhalpsodie» Volksmusik und Klassik miteinander verbunden. Für seine Maturitätsarbeit wurden er und vier weiter Maturanden der KZO Wetzikon am Dienstag ausgezeichnet.

Dienstag, 28. Januar 2014, 22:26 Uhr

Ein Hühnerhaus, das wie ein kleines Schwedenhaus aussieht und den Namen «Hönshus» trägt, eine automatisierte Anwesenheitskontrolle oder Kleider aus fair produzierten Materialien – dem Einfallsreichtum für die Maturitätsarbeiten waren keine Grenzen gesetzt. Aus 194 eingereichten Arbeiten galt es für die Jury der Kantonsschule Zürcher Oberland (KZO) fünf herausragende Arbeiten auszuzeichnen. Am Dienstagabend wurden sie in der Aula bekannt gegeben. Orchester, Magazin, Hormone oder Tanz

Mit einem Mix aus Vertrautem und Experimen- tellem hatte es Andrea Schmid aus Bubikon mit seinem Musikprojekt «Rhalpsodie – Konzert für Symphonieorchester und vier Volksmusiker» unter die Ausgezeichneten geschafft. «Klassische Musik und Volksmusik haben mich schon immer beschäftigt», sagt der Maturand, der aus einer Musikerfamilie stammt und mit Geige und Kontrabass sowohl klassisch als auch volkstümlich spielt. «Ich hatte immer das Gefühl, dass die beiden Musikrichtungen gar nicht so verschieden sind. Und das hat sich auch im Rahmen meiner Arbeit gezeigt.»

Eindrücklich auch die Arbeit von Robin Bisping, der sich selbst «Möchtegerndesigner und Hobby- journalist» nennt, die ebenfalls ausgezeichnet wurde. Der Maturand hatte in «Medienmacher – von Pionieren und Weltverbesserern» nicht nur die Medien kritisch beleuchtet, sondern auch ein Magazin gestaltet.

Im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften wurde Roberto Fisch für seinen «Einblick in die Welt der Hormone – der Einfluss von Prüfungsstress und Krafttraining auf die Hormonspiegel» ausgezeichnet und in den Geistes- und Sozialwissenschaften Nicolas Haffter für seine Arbeit «Zwischen Rückfall, Normalität und Aufbruch – Peacebuilding in Burundi». Als einzige Frau wurde im Bereich Sprachen Meret Weilenmann für «Frame – eine Tanzinszenierung in contemporary dance» geehrt.

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