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Chapeaus! gehen dieses Jahr an die Jugend

Wetzikon zeichnet Künstler aus

Chapeaus! gehen dieses Jahr an die Jugend

Der Kulturpreis chapeaus!wetzikon geht heuer an drei Künstler: Einen Marimba-Musiker, die Indie-Rockband Manolo Panic und Jungfilmer Antonin Wittwer.

David
Kilchör
Donnerstag, 16. November 2017, 14:33 Uhr Wetzikon zeichnet Künstler aus
Chapeaus-Preisträger (v.l.n.r.): Manuel Leuenberger (Marimba), Janick Zumofen (Manolo Panic), Michi Fiedler (Manolo Panic), Ramon Margharitis (Manolo Panic), Raphael Aardoom (Manolo Panic), Antonin Wittwer (Film). (Bild: Seraina Boner)

Die achte Austragung des Chapeaus!-Kulturpreises von Wetzikon ist eine klare Ansage: Die Jugend soll heuer auf ihre Kosten kommen. Die Stadt Wetzikon zeichnet deshalb gleich drei Nachwuchskünstler oder -projekte aus.

 

Manuel Leuenberger

Manuel Leuenberger spielt «Anna». (Quelle: Youtube)

Manuel Leuenberger, gebürtiger Thuner, lebt seit längerer Zeit in der Region, nun in Wetzikon. Er ist Spartekünstler mit seinem Marimbaphon und setzt dieses in interessanten Crossover-Projekten ein. So ist etwa eine CD von ihm erhältlich, auf der er Bach mit Sambarhythmen mischt.

 

Manolo Panic

Aktueller Clip zum Song «Runaway» von Manolo Panic. (Quelle: Youtube)

Ein Teil des Preises geht an die Wetziker Band Manolo Panic um Sänger Ramon Margharitis, der gemeinsam mit seinem Vater das Gitarrengeschäft Ark Guitars in Wetzikon führt. Die Indie-Rock-Band hat kürzlich ihre dritte Platte, «Chinchilla», veröffentlicht.

 

Antonin Wittwer

Trailer zum Film «Anders als Andere» von Antonin Wittwer. (Quelle: Vimeo)

Antonin Wittwer ist ein Jungfilmer aus Wetzikon. Nach der regulären Schulzeit an der Rudolf Steiner Schule besuchte er 2011 den gestalterischen Vorkurs an der Kunstschule Wetzikon. Von 2012 bis 2015 abslovierte er sein Studium an der Hochschule Luzern für Design&Kunst, im Fachbereich Video. Ein Masterstudium in Regie ist noch in Planung. Einen Teil seines bisherigen Œuvres kann man auf seinem Vimeo-Profil anschauen.

Übergabe mit Stapi

Am Donnerstagabend fand die Übergabe des Kulturpreises an die drei Preisträger statt. Sie bestand unter anderem aus Laudatios von Stadtpräsident Ruedi Rüfenacht (EVP), dem Kulturbeauftragten Christoph Rosset und der Leiterin der kantonalen Fachstelle Kultur, Madeleine Herzog.

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