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Kirchenfusion zur Bezirksgemeinde

Die Reformierten des Bezirks Hinwil stehen Fusionsideen einzelner Kirchgemeinden weiterhin kritisch gegenüber. Dafür erhielt an einer Konferenz die Idee einer Bezirkskirchgemeinde grossen Zuspruch.

Donnerstag, 11. September 2014, 16:00 Uhr

Denkarbeit stand auf dem Programm an der Konferenz der Reformierten des Bezirks Hinwils vom Mittwochabend. Rund 50 Delegierte aus den reformierten Kirchgemeinden des Bezirks sowie Vertreter aus Pfarrschaft, Kirchensynode und Bezirkskirchenpflege diskutierten in Wald übers kantonale «Projekt KirchGemeindePlus» und dessen Umsetzung im Bezirk Hinwil.

Martin Jurt von der reformierten Kirchenpflege Rüti präsentierte die Überlegungen der Vorbereitungsgruppe. Eines der fünf skizzierten Modelle zielt darauf ab, den informellen Austausch unter den Kirchgemeinden zu verstärken. «Das ist der sanfteste Ansatz», meinte Jurt. Eine weitere Zusammenarbeitsform könnten Zweckverbände sein, in welchen einzelne Arbeitsbereiche gemeinsam bewirtschaftet werden könnten. Das Modell «Erledigung einzelner Aufgaben auf Bezirksebene» sehe vor, die einzelnen Kirchgemeinden zu entlasten, indem zum Beispiel logistische Aufgaben auf Bezirksebene erledigt werden könnten. Weitere Varianten: Die Fusion einzelner Kirchgemeinden oder gar die Fusion zu einer Bezirkskirchgemeinde.

Mit Klebepunkten konnten die Konferenzteilnehmen ihre persönlichen Präferenzen ausdrücken und sich für höchstens drei ihrer favorisierten Zusammenarbeitsmodelle aussprechen. Die Punkteansammlungen machten deutlich, dass das Modell einer Fusion der elf Kirchgemeinden zu einer Bezirkskirchgemeinde relativ hohen Zuspruch erhielt, ebenso die Variante, künftig einzelne Aufgaben auf Bezirksebene zu regeln. Auf eine gute Resonanz stiess zudem der informelle Austausch. Der Nutzen von Zweckverbänden sowie Fusionen einzelner Kirchgemeinden wird kritisch betrachtet.

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Freitag, 12. September.

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