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Kindergesang bei der Messikommer Eiche

Bei der ehrwürdigen Messikommer Eiche feierten die Robenhauser Schulkinder und Kindergärtler am Freitag den letzten Schultag im alten Jahr. Es ist ein Ritual mit langer Tradition.

Freitag, 23. Dezember 2011, 18:59 Uhr

Sie ist ein Wahrzeichen, die Messikommer Eiche in Seegräben. Über 500 Jahre alt ist der markante Baum, der im Robenhauser Ried unweit des Pfäffikersees in die Höhe ragt und seit 1914 unter Schutz steht. Am Freitag wurde der ehrwürdige Baum nun Zeuge eines bunten Rituals: 250 Robenhauser Schulkinder und Kindergärtler feierten bei der uralten Eiche ihr traditionelles Jahresabschlussfest.

Vier Lieder sangen die Buben und Mädchen, zum Teil mit der Unterstützung eines trompetenden Lehrers. Mit ihren bunten Jacken und Mützen wirkten die jungen Robenhauser wie farbige Tupfer in der kargen Winterlandschaft.

Wann das traditionelle Fest bei der Messikommer Eiche seinen Anfang genommen hat, konnten die Lehrer übrigens nicht sagen. Auch der pensionierte Hauswart der Primarschule Robenhausen, der mit einem Vertreter der Robenhauser Fasnachtsgesellschaft die gesponserten Wienerli und Bürli verteilte, wusste dazu keinen Rat.

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