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Krummenacher auf Platz 5

Oberländer Töffpilot

Krummenacher auf Platz 5

Beim siebten Rennen der Supersport-WM in Brünn konnte Randy Krummenacher nicht wie erhofft in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Der Oberländer wurde Fünfter und bleibt in der Gesamtwertung Dritter.

Oliver
Meile
Montag, 13. August 2018, 11:52 Uhr Oberländer Töffpilot
Gripprobleme verhinderten eine bessere Platzierung von Randy Krummenacher in Brünn. (Foto: PD)

Ein bemerkenswertes Resultat wolle er erzielen, sagte Randy Krummenacher vor dem Rennen, das er mit viel Zuversicht aus der ersten Startreihe in Angriff nehmen konnte. Dieses Unterfangen gelang dem Oberländer an der siebten Station der Supersport-WM dann allerdings nicht.

Krummenacher konnte im tschechischen Brünn nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen und musste sich schliesslich mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Der Franzose Jules Cluzel siegte im Autodromo in Brünn, in dem die Supersport-WM letztmals vor sechs Jahren gastiert hatte, nach einem packenden Zweikampf vor dem deutschen Sandro Cortese.

Der aus dem Grüt stammende Krummenacher sagte derweil: «Es war kein einfaches Rennen.»

It’s #raceday at @brnocircuit_official #warmup time 🏁#czechworldsbk

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Schon am Ende der ersten Runde  musste der Yahama-Pilot seinen erst kurz zuvor eroberten zweiten Platz an Cortese abtreten, später verlor er zwei weitere Positionen. Und schon nach wenigen Runden konnte Krummenacher dann das Tempo der Top vier nicht mehr halten.

Der Grund dafür? «Ich hatte Gripprobleme. So war es natürlich unmöglich, um die Toppositionen mitzukämpfen», bedauerte er.

Zwei Aufsteller in Brünn

Der Fahrer des italienischen Teams Evan Bros machte nach dem Rennen in Tschechien klar: «Wir müssen einen weiteren Schritt machen. Aber ich bin sicher, wir sind fähig, das auch zu tun.»

Der Oberländer ist überzeugt: Gelingt es, die Probleme zu lösen, fährt er wieder um die Spitzenplätze mit. Einen Sieg konnte er in der laufenden Saison bisher feiern, zudem zwei zweite Plätze.

Krummenacher blickte jedenfalls positiv in die Zukunft. Und der 28-Jährige, der sich zuletzt längere Zeit mit gesundheitlichen Problemen herumschlug, fand am Wochenende auch zwei Gründe, worüber er sich freuen konnte.

Einerseits konnte er festhalten: «Ich fühle mich körperlich gut, nach den letzten zwei Runden, bei denen ich mit einem hartnäckigen Virus kämpfte.»

Andererseits konnte er seinen dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Krummenachers Rückstand aufs Topduo stieg allerdings an.

Der Oberländer liegt neu 15 Punkte hinter dem zweitklassierten Cluzel sowie deren 17 hinter dem Gesamtführenden Cortese. Das nächste Rennen steht am 8. Juli im italienischen Misano auf dem Programm. (ome)

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