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Goldrausch im Fuchslochbach

Goldrausch im Fuchslochbach

Die Drechslerei Kleintal in Steg hatte sich zu ihrem 150-Jahre-Jubiläum etwas Besonderes einfallen lassen: Goldwaschen im Fuchslochbach.

Montag, 26. Mai 2008, 09:00 Uhr

Eine rund 40-köpfige Goldwäscher-Gruppe hatte sich zum Goldwaschen eingefunden. Sie wurde von Markus Zinniker angeleitet, einem erfahrenen Goldwäscher, der in der Schweiz schon viele Fluss- und Bachbeete nach Gold abgesucht hat.

Goldwaschen ist Knochenarbeit

Die Teilnehmer mussten bald feststellen, dass Goldwaschen harte Arbeit ist. Sie gruben am und im Flusslauf tiefe Löcher, holten Kies, Schlamm und Sand heraus und trugen alles zum Bach. In drei vorbereiteten Schleusen wurde das gemischte Material grob gesiebt. Feines Material, darunter auch Gold-Flitter mit hoher Dichte und somit deutlich schwerer als Kies, sollte sich in den eingelegten Gummimatten sammeln.

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Am Nachmittag widmeten sich die Goldwäscher der Feinarbeit mit der Goldwaschpfanne. Sie versuchten, das Gold mit leichten Schüttelbewegungen der Pfanne im Wasser vom restlichen Sand und Kies zu trennen. Die ersten Gold-Flitter liessen Arbeitsschmerzen schnell vergessen: Bis zu zwei Millimeter lange Goldplättchen schimmerten in den dunklen Pfannen. Am Ende erhielten alle Goldwäscher solidarisch bis zu fünf der kostbaren Funde.

Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Dienstag, 27. Mai

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