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Ueli Maurer besucht Kamera-Kuh Zoe

Fischenthal

Ueli Maurer besucht Kamera-Kuh Zoe

Seit gestern liefert Kamerakuh Zoe Livebilder aus ihrem Leben. Zehntausende haben sich schon in den Livestream eingeschaltet. Am Samstag erhielt Zoe hohen Besuch: Bundesrat Ueli Maurer schaute auf der Weide vorbei.

Andreas
Kurz
Samstag, 30. September 2017, 16:41 Uhr Fischenthal
Bundesrat Ueli Maurer (SVP) stattete der Gibswiler Kamera-Kuh Zoe einen Besuch ab. (Bild: zvg)

Bundesrat Ueli Maurer ist am Samstagmittag mit seinem Mountainbike nach Gibswil gefahren, um der über Nacht berühmt gewordenen Zoe einen Besuch abzustatten. Gemäss einer Medienmitteilung von «Natürli Zürioberland» fand der SVP-Bundesrat die Kamera-Aktion eine «lässige» Idee.

 

«Eine lässige Aktion»: Die Kuh-Kamera zeige wo unsere Nahrungsmittel herkommen, sagt Ueli Maurer. (Quelle: Youtube)

Milchkuh Zoe ist mit einer Kamera ausgerüstet und zeigt der Welt das Leben aus ihrer eigenen Perspektive. Alles, was Zoe sieht, wird live ins Internet übertragen. «Die Aktion gibt authentische Einblicke ins Hofleben und führt uns allen vor Augen, wo unsere liebsten Nahrungsmittel herkommen», wird Maurer weiter zitiert. Das sei eine innovative Art, um das schöne Schweizer Landleben bekannt zu machen.

«Aktion geht durch die Decke»

Wie die Organisatoren mitteilen, stösst das Projekt von Natürli Zürioberland auf riesiges Interesse. «Die Aktion geht durch die Decke», freut sich Regionalmanager Michael Dubach. Die Website «kuhkamera.ch» sei in den ersten 24 Stunden schon über 40 000 Mal aufgerufen worden. Die Zugriffe erfolgten aus dem In- und Ausland, ja sogar aus Australien. Und es würden stündlich mehr. «Zoe ist weltbekannt», freut sich Dubach.

 

Im Youtube-Livestream kann man sich anschauen, was Zoe gerade so treibt. (Quelle: Youtube)

In den verschiedenen Foren werde eifrig diskutiert und kommentiert. So würdigt eine Zuschauerin die Aktion als «hochkarätiges Kunstprojekt», eine andere meint, der Zoe-Livestream sei «besser als das gesamte TV-Programm der letzten Jahre. «Wir sind überwältigt vom positiven Echo», so Dubach.

Halterung beschädigt

Die Aktion stellt in Bezug auf die Technik eine grosse Herausforderung dar. Wiederholt komme es zu temporären Ausfällen der Live-Übertragung. Das sei zum einen der dürftigen Netzleistung in der Idylle des Auen-Gebiets zuzuschreiben, zum anderen aber auch der Lebhaftigkeit von Zoe selber. Schon zweimal habe sie die 3D-Halterung beschädigt. Ein Techniker stehe quasi rund um die Uhr im Einsatz. «So sind die Probleme jeweils schnell behoben.»

Noch bis kommenden Donnerstag wird Zoe über www.kuhkamera.ch Livebilder aus ihrem Leben im Zürcher Oberland liefern.

 

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