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Die Maurmer «Schifflände» und das Ding mit den Kapern

Die «Schifflände» Maur konnte sich bei «Mini Beiz, dini Beiz» nicht an die Spitze der fünf bewerteten Restaurants im Kanton Zürich setzen. Dafür punktete Stammgast Sandro mit seinen Fähigkeiten als Masseur.

Christian
Zürcher
Donnerstag, 02. Juni 2016, 19:06 Uhr

34 von 40 möglichen Punkten: Das Personal der «Schifflände» Maur legte sich in der SRF-Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» zwar mächtig ins Zeug, war damit aber nur mässig erfolgreich (zur Sendung). An der Spitze bleibt das Restaurant Frohsinn in Dänikon mit 36 Punkten, dahinter folgt das Schloss Wülflingen mit 35. Noch einen Zähler weniger erhielt am Montag das Meiers Restaurant im Gartencenter in Dürnten (wir berichteten).

Ein besseres Abschneiden verpassten die beiden Gastgeber Martin Stierli und Nuru Joos womöglich wegen eines Details, das besonders bei den Gästen Heinz Hotz und Markus Mattle die Bilanz trübte. Im Hauptgang wurden zu den Felchenfilets aus dem Greifensee Kapern serviert. «Das ergab für mich eine zu intensive Duftnote», so Markus. Fast entschuldigend schlug Heinz in die gleiche Kerbe. «Das hätte es nicht gebraucht. Aber geschmeckt hat es trotzdem, ich habe den Teller auf jeden Fall leer gegessen.»

Massage für Vreny

Die beiden männlichen Mitstreiter von Sandro Pianzola, der als Stammgast nach Maur geladen hatte, waren denn auch bei der Bewertung weniger kulant als Vreny Fehr und Fränzi Reutimann, welche je neun Punkte vergaben.

Sandro, der als Redakteur der «Maurmer Post» einst selbst als Testesser in Gault-Millau-Restaurants war, konnte sich damit trösten, dass er nicht nur als kultivierter Gastgeber, sondern auch als medizinischer Masseur gelobt wurde – Vreny bat nämlich um eine Kostprobe von Sandros beruflichem Können.

Zum Finale der Woche empfängt Fränzi die Runde am Freitag im «Dukes» in Hirzel-Sihlbrugg. Ob das letzte Restaurant den Sieg des «Frohsinns» in Dänikon noch verhindern kann, ist ab 18.15 Uhr auf SRF 1 zu erfahren.

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