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Bahnhof Wetzikon: Keine düsteren Gestalten mehr

Bahnhof Wetzikon: Keine düsteren Gestalten mehr

Die Gewalt am Bahnhof gab in Wetzikon lange zu reden. Nun hat sich die Situation beruhigt. Die Video-Überwachung ist nicht der einzige Grund dafür.

Dienstag, 01. Dezember 2015, 11:06 Uhr

Vor drei Jahren schlugen Jungpolitiker Alarm. Sie berichteten von zahlreichen Übergriffen vor allem auf Jugendliche am Bahnhof Wetzikon. Viele Taten kämen nicht zur Anzeige, weshalb die Behörden das Problem unterschätzten, so die Jungfreisinnigen des Bezirks Hinwil damals. Tatsächlich gab es immer wieder Vorfälle am Bahnhof, die für Schlagzeilen sorgten. Auch Gewalt- und Vandalenakte in anderen Wetziker Quartieren wiesen auf ein Sicherheitsproblem hin. Heute hat sich die Situation am Bahnhof und auf dem gesamten Stadtgebiet deutlich beruhigt. Statistisch schlägt sich dies laut Sicherheitsvorstand Marco Martino (SVP) zwar nicht nieder. Aber das subjektive Sicherheitsgefühl habe sich erhöht. Die Video-Überwachung am Bahnhof, vor drei Jahren installiert, sei Teil der Lösung gewesen. Dass die Gewalt abgenommen hat, bestätigt auch Jugendarbeiter Serge Werlen. Dies habe aber in erster Linie damit zu tun, dass eine berüchtigte Bande nicht mehr aktiv sei. Mehr dazu lesen Sie im ZO/AvU vom Dienstag, 1. Dezember 2015.

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