Steuererklärung im Kanton Zürich

Zürcher sollen 5000 Franken fürs Pendeln abziehen dürfen

Pendler im Kanton Zürich können hoffen: Sie dürfen in ihrer Steuererklärung vielleicht doch mehr angeben, als der Regierungsrat vorgeschlagen hat. Die Finanzkommission des Kantonsrats will den Maximalbetrag nun auf 5000 Franken erhöhen.

Uhr

Wer pendelt, soll in der Steuererklärung bis zu 5000 Franken abziehen dürfen, findet die Finanzkommission des Zürcher Kantonsrats. (Symbolbild: Andreas Stutz/Archiv)

Die Finanzkommission des Zürcher Kantonsrats beantragt, den Pendlerabzug auf maximal 5000 Franken zu begrenzen. Der Regierungsrat hatte einen Höchstwert von 3000 Franken vorgeschlagen.

Mit 6:4 Stimmen hat sich die kantonsrätliche Finanzkommission dafür entschieden, eine Begrenzung des Pendlerabzugs bei 5000 Franken zu beantragen, wie die Kommission am Donnerstag mitteilte. Der Kantonsrat wird darüber befinden.

Eine Minderheit der Kommission beantragt 3000 Franken als maximalen Abzug und folgt damit dem Antrag des Regierungsrats. Eine zweite Minderheit sieht einen Höchstbetrag von 700 Franken vor, der dem Veloabzug entspricht.

Volk muss entscheiden

Sollte der Kantonsrat dem Antrag der Finanzkommission folgen und den Pendlerabzug auf 5000 Franken begrenzen, wird die Kommissionsminderheit eine Variantenabstimmung für einen Maximalabzug von 3000 Franken beantragen.

Die mitberichtende Kommission für Wirtschaft und Abgaben hatte sich im Dezember 2016 für einen Höchstabzug von 3000 Franken ausgesprochen. Die Finanzkommission folgte dem Beschluss nicht.

Eine allfällige Begrenzung des Pendlerabzugs bedeutet eine Änderung des Steuergesetzes und unterliegt dem obligatorischen Referendum. (sda)

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare können nur von registrierten Benutzern erfasst werden. Gehe zur Registrierung.