Oberländer Nationalräte weibeln

Über 12'000 Unterschriften für Musikschulgesetz eingereicht

Der Kanton Zürich soll ein Musikschulgesetz erhalten. Dieser Meinung sind über 12'000 Zürcherinnen und Zürcher, welche die Volksinitiative «Musikschulgesetz JA» unterschrieben haben. Das Komitee um die Oberländer Nationalräte Rosmarie Quadranti (BDP Volketswil) und Claudio Zanetti (SVP Gossau) reichte die Unterschriftenbögen bei der Direktion der Justiz und des Innern ein.

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Claudio Zanetti und Rosmarie Quadranti unterstützen die Initiative «Musikschulgesetz JA». (Bilder: zvg)

Mit über 12'000 Unterschriften habe man das Sammelziel deutlich übertroffen, schreiben die Initianten auf ihrer Website. Geplant seien eigentlich nur 10'000 Unterschriften gewesen. Für das Zustandekommen sind 6000 gültige Unterschriften nötig.

Die Initiative soll sicherstellen, dass alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zugang zu Musikunterricht und damit Chancengleichheit haben. Die musikalische Bildung sei heute gesetzlich nur unzureichend oder gar nicht geregelt, was die Arbeit der Musikschulen erschwere, so die Argumentation der Initianten.

Quadranti und Zanetti dafür

Das Komitee «Musikschule JA» ist breit abgestützt. Ihm gehören unter anderem BDP-Nationalrätin Rosmarie Quadranti, SVP-Nationalrat Claudio Zanetti, Susanne Gilg (Präsidentin Verband Zürcher Musikschulen VZM), SP-Nationalrat Thomas Hardegger, Markus Notter (Verwaltungsratspräsident Opernhaus Zürich) und Martin Vollenwyder (Präsident Tonhalle Gesellschaft) an.

Dies ist nicht der erste Anlauf für ein Musikschulgesetz. Erst im März 2016 hatte der Kantonsrat die Schaffung eines entsprechenden Gesetzes abgelehnt. (sda)

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