Zwei Oberländer Politiker im Vormarsch

Provokateur Molina als Kantonsrat bestätigt

Im Zürcher Kantonsrat gibt es eine Rochade, gleich vier neue Mitglieder rücken nach. Aus der Region sind es der Ustermer Gemeinderat Ivo Koller für die BDP und der ehemalige Juso-Präsident Fabian Molina aus Illnau-Effretikon für die SP.

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Fabian Molina (SP) aus Illnau-Effretikon und Ivo Koller (BDP) aus Uster rücken für zurückgetretene Mitglieder im Kantonsrat nach. (Bild: zvg)

Vier neue Köpfe ziehen in den Kantonsrat ein: Ronald Alder aus Ottenbach (GLP), Carmen Marty Fässler aus Adliswil (SP) sowie zwei Oberländer: Ivo Koller (BDP) für den Bezirk Uster und Fabian Molina (SP) für den Bezirk Pfäffikon. Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich hat sie für gewählt erklärt, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitag heisst.

Ersetzt werden die zurückgetretenen Parlamentarier Hans W. Wiesner aus Bonstetten (GLP), Renate Büchi aus Samstagern (SP), Bruno Fenner aus Dübendorf (BDP) sowie Sabine Sieber Hirschi aus Sternenberg (SP).

Laut, um gehört zu werden

Koller ist als Kantonspolizist tätig und hat sich im Ustermer Gemeinderat als aktives Mitglied einen Namen gemacht.

Der 27-jährige Fabian Molina, der zurzeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist, ist als provokativer Politiker bekannt. So hat er einmal SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi auf Facebook als «Arschloch» betitelt, weil dieser behauptete, dass gleichgeschlechtliche Paare «einen Hirnlappen hätten, der verkehrt läuft». Mit seinem Ruf kann Molina gut leben: Gegenüber von «Züriost» sagte er einst, man müsse laut sein, um in der Politik gehört zu werden. (zo)

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