Köpferollen ohne Wenn und Aber

Die Rapperswil-Jona Lakers spielen in der nächsten Saison in der NLB. Im Kommentar verrät Redaktor Dominic Duss, wie sich die Lakers wieder aufrappeln können.

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Jahrelang konnten sich die Lakers in der NLA halten. Gestern ging die Ära der vermeintlich «Unabsteigbaren» jäh zu Ende. Der Scherben­haufen ist riesig – sportlich und ­vermutlich auch wirtschaftlich. Für den Klub, die Stadt Rapperswil-Jona und die ganze Oberseeregion. Der Abstieg in die NLB schmerzt enorm. Weh tut auch, wie er zustande kam. Das 0:4 in der Serie gegen Langnau ist eine Blamage. Für die misslungene «Mission Ligaerhalt» gibt es diverse Gründe. Einer ist das zu grosse Kader. Die Mannschaft konnte wegen der vielen Wechsel nie richtig zusammenwachsen.

Zu verantworten hat dies primär Sportchef Harry Rogenmoser. Ebenso ungeschickt war der Trainerwechsel. Anders Eldebrink hätte viel früher geschickt und keinesfalls durch seinen Assistenten Michel Zeiter ersetzt werden dürfen. Auch wenn ­fraglich ist, ob sich die Lakers mit einem anderen «Feuerwehrmann» noch gerettet hätten. Und die «silenzio stampa» ­sorgte eher für Unruhe als Ruhe – sie unterstrich die fehlende ­Professionalität des Klubs.

Nun müssen die Köpfe der ­Verantwortlichen rollen! Bleibt zu hoffen, dass der Verwaltungsrat ohne Wenn und Aber endlich ­rigoros ausmistet. Nur so kann sich Rapperswil-Jona vom Boden aufrappeln, sich in der NLB quasi «rehabilitieren», gestärkt in die NLA zurückkämpfen und dort wieder wie in «den ­guten alten Zeiten» den Fans grosse Freude bereiten. Das ist das einzig Positive am Abstieg. (Dominic Duss)

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