Kanton Zürich

Gymi-Schüler sollen in der Probezeit gestärkt werden

Die Aufnahmeprüfung ist ein guter Anhaltspunkt dafür, welcher Gymnasiast die Probezeit besteht – die Erfahrungsnote weniger. Dies zeigt eine Studie der kantonalen Bildungsdirektion.

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Die Gymnasien bieten vermehrt Aufgabenhilfen und Coachings an und arbeiten enger mit der Volksschule zusammen. (Symbolbild: Archiv Züriost)

Die Zürcher Bildungsdirektion hat untersucht, welche Faktoren für das Bestehen der Probezeit an einem Gymnasium wichtig sind und wieso sich die Quote der Austritte zwischen den einzelnen Schulen stark unterscheidet. Nun liegen die Ergebnisse vor.

So zeigt die Untersuchung, dass die Note der Aufnahmeprüfung für ein Gymnasium ein guter Anhaltspunkt dafür ist, ob ein Schüler die Probezeit übersteht. Weniger aussagekräftig seien hingegen die Erfahrungsnoten, welche die Schüler mitbringen, teilte die kantonale Bildungsdirektion am Dienstag mit. Keinen Einfluss habe die Klassengrösse.

Coachings und Aufgabenstunden

Aus der Studie geht gemäss Mitteilung auch hervor, dass Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, in der Probezeit weniger erfolgreich sind. Zudem hätten Schulen mit Schülern aus Gemeinden mit einer «sozioökonomisch weniger privilegierten Bevölkerung» höhere Austrittsquoten.

Einige Schulen haben bereits Massnahmen umgesetzt, um die Schüler besser zu unterstützen. So bieten verschiedene Gymnasien beispielsweise Aufgabenstunden und Coachings an und arbeiten enger mit der Volksschule zusammen. Damit sind sie auf dem richtigen Weg: In der Probezeit 2016/2017 haben gemäss Mitteilung mehr Schülerinnen und Schüler die Probezeit bestanden. (sda)

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