Zürcher Oberland

«Feuerteufel» auch wegen Kinderpornografie angeklagt

Dem 28-jährigen Mann, der 2015 mehrere Brände in Rapperswil-Jona gelegt haben soll, wird auch die Verbreitung und der Besitz von Kinderpornografie zur Last gelegt.

von
Sibylle
Egloff
Uhr

Der «Feuerteufel» von Rapperswil-Jona soll auch im Besitz von Kinderpornografie gewesen sein. (Archivbild: Markus Zürcher)

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat gegen den «Feuerteufel» von Rapperswil-Jona Anklage erhoben. Sie fordert für den 28-jährigen Mann aus der Region eine Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren, wie Radio Zürisee meldet. Dies gehe aus der Anklageschrift hervor. Die Strafe solle zugunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben werden.

65'000 Franken Schaden

Der Mann wird unter anderem beschuldigt, zwischen September und Dezember 2015 in der Stadt Rapperswil-Jona mehrere Brände gelegt und dabei einen Gesamtschaden von über 65‘000 Franken angerichtet zu haben. Wenige Tage nach dem letzten Brandfall hat die Polizei den Beschuldigten festgenommen. Angaben über ein mögliches Motiv werden in der Anklageschrift nicht gemacht. Auch, ob der Angeklagte geständig ist, bleibt offen.

Über 130 Kinderporno-Bilder

Die Staatsanwaltschaft will den Mann aber nicht nur wegen mehrfacher Brandstiftung verurteilt sehen, sondern auch wegen Besitzes sowie Inverkehrbringen von Kinderpornografie. Gemäss Anklage sind auf dem Mobiltelefon des Beschuldigten über 130 Bilddateien mit kinderpornografischem Inhalt gefunden worden. Ein Bild soll er weiterversendet haben.

Autor: Sibylle
Egloff

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