Der Patient und die Krankenschwester

Trauung von Karin und Oliver vor der exotischen Kulisse des Giardino Verde in Uitikon. Er war der Patient, sie die Krankenschwester. Und er verlor sehr viel Blut. An Liebe hätte in diesem Moment niemand gedacht.

von
Nicolas
Lindt
Uhr

Die subtropische Pflanzenwelt des Giardino Verde bleibt auch im Winter exotisch
(Bild zvg)

Karin ist ein treuer Mensch. Sie lebte in einer Partnerschaft und blieb ihrem Partner treu, obwohl sie im Grunde wusste: Ich muss meinen Weg allein weitergehen.

Doch dann folgt der 10. August 2008. Karin wird in der Klinik Neumünster von einer Kollegin um Hilfe gebeten. Ein Patient leidet nach der Operation der Achillessehne unter starkem Blutverlust. Karin kommt ins Zimmer des Patienten und trifft einen tapferen jungen Mann an, der sich in einem jämmerlichen Zustand befindet. Das Blut fliesst und fliesst. Karin ruft den Arzt herbei, der den Patienten operiert hat, und sie treffen erste Massnahmen, legen ein Coldpack auf und lagern das Bein hoch. Der Arzt geht wieder, während Karin bleibt und den Mann betreut.

Sie hat schon von ihm gehört, die diensttuende Schwester schwärmte von ihm schon am Vortag so sehr, dass Karin zu ihr sagte: Warum freundest du dich nicht mit ihm an?

Jetzt steht sie selber vor ihm und findet ihn tatsächlich, trotz seines lädierten Zustandes, sehr gut aussehend und vor allem nett. Sie wechselt die ersten Worte mit ihm und staunt, wie gut es ihm gelingt, die aufgetretenen Komplikationen wegzustecken. Sie staunt auch, wie lange er sein Bein hochlagern kann, ohne es abzustützen. Sein Körper wirkt durchtrainiert, der Mann muss sehr sportlich sein. Man kann sich gut mit ihm unterhalten. Als er dann aber spontan vom Sie zum Du wechselt, bleibt Karin beim Sie. Sie will keine Vertraulichkeiten mit Patienten. Das weckt nur falsche Hoffnungen.

Hoffnungen machte sich Oliver an jenem Tag keine. Er war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, mit seinem Zustand nach der OP und mit der Ungewissheit, wie es weitergehen würde. Schon zum zweitenmal  innert kurzer Zeit lag er nun im Spital. Schon im Juni war die Achillessehne gerissen und er hatte sie operieren müssen. Die Fussball-EM in der Schweiz hatte er humpelnd, an Stöcken erlebt. Und jetzt, nur zwei Monate später, war die Sehne erneut gerissen. Ohne äussere Einwirkung war es geschehen, am Morgen im Bett, als er, wie von einem elektrischen Schlag getroffen, plötzlich erwachte. Und es folgten die Schmerzen, die er schon kannte.

Der Arzt hatte ihm zuerst gar nicht geglaubt und ihn heimgeschickt. Zwei Tage später stand Oliver wieder in dessen Praxis – bis ihm der Doktor recht geben musste. Er operierte sofort, wieder in der Klinik vom letztenmal. Die OP verlief auch diesmal erfolgreich. Trotzdem konnte sich Oliver darüber nicht freuen. Seine Verunsicherung war gross. Er spielte Fussball auf recht hohem Niveau – ein Zweitligaclub – und er wusste nun plötzlich nicht mehr, ob er je wieder würde spielen können.

Besonders bitter war, dass sein 30. Geburtstag unmittelbar bevorstand. Runde Geburtstage sind, wie man weiss, immer auch ein Anlass für eine Zwischenbilanz. Sie fiel bei Oliver ziemlich ernüchternd aus. Ungewiss war sowohl seine sportliche Zukunft als auch die Frage, wie es bei ihm privat weiterging. Immer wieder hatte er sich verliebt, um jedesmal wieder erkennen zu müssen: Sie ist es nicht. Er war auch jetzt wieder single. Ungebunden zu sein, hatte Vorteile, Olivers Leben war ausgefüllt mit Sport, Kollegen und Studium – doch erfüllt war es nicht.

Er lag im Spitalbett und dachte an die Krankenschwester, von der er betreut worden war. Ihr Einsatz für ihn hatte ihn echt beeindruckt. Schade, dachte er, dass ich sie nicht mehr sehen werde.

Tatsächlich wäre Karin am folgenden Tag nicht mehr für den Patienten Richner zuständig gewesen. Sie hätte deshalb den jungen Mann, auch wenn sie ihn nett fand, wieder vergessen. Und auch Oliver hätte sich bald schon keine Gedanken mehr über sie gemacht.

Aber das Leben wollte es anders.



 

Die Krankenschwester bleibt bei ihm

 

11. August – nächster Morgen. Der lädierte Fussballer, immer noch etwas herabgedämpft von den Medikamenten, liegt im Halbschlaf, als ihn jemand sanft rüttelt und aufweckt. Er öffnet die Augen und glaubt im ersten Moment, in das Gesicht eines Engels zu blicken. Es ist ein sehr irdischer Engel, und er heisst Karin. Auch an diesem Morgen wurde sie wieder notfallmässig von ihrer Kollegin gerufen, weil der Patient Richner erneut sehr viel Blut verlor. Die Bettücher sind voller Blut, auf den Boden tropft das Blut, und das Rinnsal will nicht versiegen.

Manchmal greift das Schicksal zu drastischen Mitteln. Denn Karin muss bleiben und alles, was in ihrer Macht steht, versuchen, um dem Patienten zu helfen. Sie telefoniert wie schon am Vortag dem Arzt, der Oliver operiert hat, und bittet ihn, so rasch als möglich zu kommen. Und obwohl der Chirurg mitten in einer Operation steht, lässt sie nicht locker, bis er seine Arbeit unterbricht und herbeieilt.

Als er dann vor dem Patienten steht und das Ausmass des Blutverlusts mit eigenen Augen sieht, ist er zunächst einmal ratlos. Er, der Arzt, fragt Karin, die Krankenschwester: Was sollen wir tun?

Die Lage ist ernst. Doch Karin will sich nicht entmutigen lassen. Es gelingt ihr, mit dem Arzt zusammen eine Lösung zu finden. Ihre Sicherheit und Zuversicht reisst alle Anwesenden mit. Sie wächst über sich selbst hinaus, um dem Patienten zu helfen – als ob sie ahnte, welche Bedeutung Oliver für sie bekommen wird. Sie tut es aus Liebe, obwohl sie von ihrer Liebe zu ihm noch gar nichts weiss. 

Der Blutfluss kann auch diesmal gestoppt werden, und bald beruhigt sich die Lage. Doch wie schon am Vortag bleibt Olivers Engel sicherheitshalber bei ihm. Sie haben nun Zeit, ein wenig zu reden, und Karin erzählt ganz viel von sich selbst. Das macht sie sonst nie an der Arbeit, doch der Patient, der Oliver heisst, schafft es erstaunlicherweise, dass sie sich öffnet. Bei der Konsultation seiner Patientenakte wirft sie einen Blick auf das Datum seiner Geburtund stellt fest, dass er in zwei Tagen 30 wird. Sie spricht ihn beiläufig darauf an – obwohl sie es in der nächsten Sekunde wieder bereut, weil sie denkt, dass er nun von ihr denkt, sie hätte ein Interesse an ihm.  

Karin wundert sich über sich selbst. Sie wundert sich auch, warum sie ihre Hände auf seinem Oberschenkel ruhen liess, während der Arzt ihn behandelte. Sie hätte das gar nicht tun müssen, doch ihre Hände legten sich wie von selber dahin. Will ich denn etwas von diesem Mann, fragt sie sich und gibt sich sogleich die Antwort: Nein. Er ist nur ein Patient.

Der Patient jedoch verbietet sich nicht, die Krankenschwester interessant zu finden. Sie hat um sein Leben gekämpft, das wird er ihr nie vergessen. Hätte sie nicht so entschlossen gehandelt, dann wäre er möglicherweise verblutet. Sie erinnert ihn an ein Tier, das er vor kurzem sah. In einem Tierfilm wurde ein Mungo gezeigt – ein kleines marderähnliches Raubtier, das selbstsicher auf seine Beute losgeht und sich blitzschnell bewegt. Es kann sogar eine Schlange töten, ohne von ihr gebissen zu werden.

„Wenn ich Sie mit einem Tier vergleichen müsste“, sagt er zu Karin, als sie wieder das Zimmer betritt, „dann wären Sie wie ein Mungo.“ Er beschreibt ihr, wie schnell und mutig das Mungo ist, und Karin, obwohl sie noch nie ein Mungo gesehen hat, hört den Vergleich nicht ungern. Oliver erinnert auch sie an ein Tier. Am Morgen, als er erneut soviel Blut verlor, kontrollierte sie seine Hämoglobinwerte und erwartete, dass sie unter 10 liegen und er eine Bluttransfusion brauchen würde. Zu ihrem grossen Erstaunen jedoch lagen die Werte noch immer bei 15 – als hätte er überhaupt kein Blut verloren! Darauf meinte sie zu dem Arzt, den sie gerufen hatte:

„Er ist so zäh und stark – er kommt mir vor wie ein Mammut.“ 

Doch am Abend verabschiedet sich das Mungo vom Mammut, Oliver ist wieder sich selbst überlassen. Er muss noch einen Tag bleiben, bevor er heim darf, und der Tag ist lang. Der Tag ist auch deshalb so lang, weil Karin nicht mehr vorbeikommt.



 

"Darf ich mich revanchieren?"

An seinem Geburtstag wird er entlassen. Wieder, wie schon im Juni verlässt er die Klinik an Stöcken, die Eltern holen ihn ab, und seine Mutter fragt, um ihn aufzumuntern:

„Hast du wenigstens eine nette Krankenschwester kennengelernt?“

Mütter sind so. Sie ahnen gewisse Dinge. Doch Oliver geht nicht darauf ein. Ja, hätte er sagen können, ich habe eine sehr nette Krankenschwester kennengelernt. Aber es nützt mir nichts. Ich werde sie nie mehr wiedersehen.

Zuhause in seiner Wohnung, vor sich die betrübliche Aussicht, schon zum zweitenmal dieses Jahr viele Wochen an Stöcken gehen zu müssen, nicht Fussball zu spielen, sich schonen zu müssen, fragt er sich niedergeschlagen, was das alles eigentlich soll, warum ihn das Pech so verfolgt? Überraschend fällt ihm die Antwort ein: Um ihr zu begegnen. Oliver beschliesst, der Pflegefachfrau zu schreiben. Vielleicht reagiert sie. Dann hätte sein Spitalaufenthalt wenigstens einen Sinn gehabt.

Er schreibt auf die Rückseite seiner Visitenkarte:

Liebes Mungo

Danke für die lebensrettende Hilfe. Darf ich mich revanchieren?

Oliver

Und er fügt seine Natelnummer hinzu. Die Karte steckt er ganz traditionell in ein Kuvert und humpelt damit aus dem Haus, zum nächsten Briefkasten. Spätestens übermorgen, stellt er sich vor, wird sie meinen Brief in den Händen halten.

Unterdessen lebt Karin ihr Leben weiter wie vorher, zu zweit und eigentlich doch allein. Die Begegnung im Krankenhaus will sie vergessen. Den Patienten nicht zu vergessen, würde bedeuten, etwas ändern zu wollen. Dazu ist sie nicht bereit, immer noch nicht. Doch sie erzählt am Telefon ihrer Freundin Annina von der Geschichte. Sie erzählt ihr vom starken Blutverlust und von der Zähigkeit des Patienten. Darauf meint ihre Freundin, ohne zu zögern:

„Dieser Mann ist gefährlich für dich.“

„Wieso soll er gefährlich sein?“ Karin fühlt sich ertappt.

„Es ist die Art, wie du von ihm sprichst“, findet Annina. „Er macht dir Eindruck.“

Karin reagiert fast verärgert. Sie weiss, dass ihre Freundin die Wahrheit sagt. Dieser Patient namens Richner hat ihr den Kopf verdreht. Und sie bedauert, dass sie ihn voraussichtlich nie mehr sehen wird.

Zwei Tage später geht sie im Stationszimmer die eingegangene Post durch. Auch für sie ist ein Brief dabei. Karin denkt, er stamme von einer Wöchnerin, die sich für ihre Begleitung bei der Entbindung bedanken will. Sie öffnet den Umschlag, zieht das Kärtchen darin nach oben - und sieht den Namen: Oliver Richner.

In einem Moment, wo niemand sie stört, öffnet sie den Brief ganz. Oliver Richner, lic.jur. steht auf der Karte. Ein Jurist ist er also. Karin hat sich geschworen, niemals mit einem Arzt, nie mit einem Patienten, aber auch nie mit einem Juristen etwas anzufangen. Juristen, glaubt sie, sind langweilig. Doch dieser Oliver war überhaupt nicht langweilig, und er wirkte mit seiner trainierten Statur auch äusserlich nicht wie ein Mensch, der die meiste Zeit am Schreibtisch verbringt. Sie tippte auf Sportler oder Sportjournalist, weil er im Krankenbett immer mit seinem Laptop beschäftigt war. Sport ist mir wichtig, das sagte er selbst.

Jetzt schreibt er mir und möchte mich sehen, denkt Karin erschrocken. Eine ganze Weile trägt sie das Kärtchen und die Natelnummer mit sich herum. Ihre Welt ist in Bewegung geraten, doch was in ihr vorgeht, verrät sie niemandem. Dann antwortet sie dem Patienten Richner.





"Steigen wir auf den Turm!"

Einige Tage später, an einem Sommernachmittag unter der Woche – es ist der 21. August - sitzt Karin im Starbucks-Café am Zürcher Central und fragt sich, was sie hier eigentlich tut. Dass sie ein Date mit einem Patienten hat, der dazu noch Jurist ist, wären Gründe genug, um das Café sogleich zu verlassen, solange noch Zeit ist. Aber sie bleibt, als gäbe es kein Zurück mehr. Sie bleibt, als müsste es so und nicht anders sein. Und als Oliver vor ihr steht, an Stöcken, aber nicht im Spitalhemd, sondern im sommerlich sportlichen Outfit, und als sie die ersten Worte wechseln, vergisst die Pflegefachfrau ihre Vorbehalte.

Sie reden so unkompliziert miteinander wie ein paar Tage davor im Schonraum der Klinik. Sie reden, als würden sie sich schon kennen und als wären sie schon länger per du. Dabei duzen sie sich erst jetzt. Sie sind keine Krankenschwester und kein Patient mehr, sondern zwei junge Leute, eine Frau und ein Mann, die sich anziehen, und sie geben sich jetzt auch Einblick in ihre privaten Leben. Oliver deutet an, dass er ungebunden ist, und Karin gesteht, dass sie zwar noch in einer Partnerschaft lebt, aber schon lange nicht mehr daran glaubt.

Endlich spricht sie aus, was sie sich bisher nie so ganz eingestehen wollte: Dass sie ihr Leben ändern will. Dass sie es ändern muss.

Oliver schlug noch am Telefon vor, sie könnten sich zum Bungee Jumping treffen. Ein etwas erstaunlicher Vorschlag für einen frisch Operierten. Aber Oliver wollte Karin damit zeigen: Die Rolle des Patienten liegt mir nicht. Wenn ich umfalle, stehe ich wieder auf.

Doch das wusste Karin bereits von ihm, er musste es nicht mehr beweisen. Und so haben sie sich statt zum Bungee Jumping zu einem Kaffee getroffen. Karin erwähnt, sie habe sowieso Höhenangst. Das hätte sie besser nicht gesagt. Denn es gehört zu Olivers Lebenseinstellung, dass man Ängste nicht kultivieren, sondern bekämpfen soll. Am besten sofort. Er schlägt Karin vor: Wir steigen auf den Grossmünsterturm.

„Also gut“, antwortet sie bereitwillig, „dann machen wir das!“

Dass der Mann die Führung übernimmt, ist neu für sie. In ihrer Partnerschaft war es anders. Meistens hat sie die Initiative ergriffen. Doch die Entschlossenheit Olivers imponiert ihr, sie möchte ihm folgen, und so begeben sie sich gemeinsam vom Central Richtung Grossmünster.

Dort angekommen, erfahren sie, dass der Turm nach 17 Uhr nicht mehr offen ist. Die kleine Enttäuschung unterscheidet eine Liebesgeschichte im Film von einer Liebesgeschichte im Leben. Im Film würde das Paar in den Turm hinauf steigen – im richtigen Leben ist der Turm schon geschlossen. Aber das macht nichts. Auch Oliver kann es verschmerzen, dass er Karin die Aussicht, die man von der Turmspitze aus geniesst, nicht präsentieren kann. Es gibt Momente im Leben, da ist eine Turmbesteigung weniger wert als am Fusse des Turmes zu bleiben. Karin und Oliver setzen sich auf das Mäuerchen bei der Kirche, überlegen, was sie noch tun könnten, und blinzeln in die Sonne des beginnenden Sommerabends. Beide finden es schön, nebeneinanderzusitzen und die Beine baumeln zu lassen. Sie finden es schön und sie finden es spannend. Weil sie beide spüren, wie nahe sie sich schon sind.

Wer wen zuerst geküsst hat, haben sie nie ganz herausgefunden. Geplant war der Kuss jedenfalls nicht. Sie schauen sich an, betroffen und glücklich zugleich, und Karin ist so durcheinander, dass sie das Zusammensein gar nicht mehr aushält. „Ich glaube, ich muss jetzt gehen“, sagt sie und verlässt Oliver, noch bevor er sich dazu äussern kann, geradezu fluchtartig.

Karin ergriff die Flucht, als hätte sie von einer verbotenen Frucht genascht. Sie ist ein treuer Mensch, doch sie erlaubte sich endlich, die Freiheit über ihre Gefühle zurückzugewinnen. Noch in der gleichen Nacht hat die Krankenschwester ein Kapitel ihres Lebens beendet, das im Grunde schon lange beendet war. Sie hat alles ausgesprochen, ohne Rücksicht auf Verluste, und ihre Sachen gepackt. Ihr Partner ist inzwischen verheiratet und Vater geworden. Etwas besseres als Karins Entscheid hätte ihm nicht passieren können. Auch für ihn musste das Kapitel zu Ende gehen.

Und Karin selbst? Genau zehn Monate nach jenem 21. August – am 21. Juni des folgenden Jahres – steigt sie mit Oliver tatsächlich auf den Grossmünsterturm. Diesmal hat sich Oliver nach den Öffnungszeiten gerichtet, denn diesmal will er mit Karin ganz oben stehen. Weniger als ein Jahr ist es her, da humpelte er an den Krücken aus dem Spital und marterte sich mit der Frage, warum ihn das Pech so verfolgt. Nun nimmt er in sportlichem Schwung Stufe für Stufe, Hand in Hand mit der Frau, die das Glück in sein Leben zurückgebracht hat. Über den Dächern von Zürich hält er um ihre Hand an. Und Karin, die nie einen Patienten und nie einen Juristen wollte, sagt Ja. 

 

 

Namen geändert