Foodporn pur: Diese Kochbücher machen Lust auf mehr

Im Foodblog dreht sich alles ums Essen. Diese Folge widmet sich Kochbüchern.

von
Isabel
Heusser
Uhr

Auberginenmus mit Granatapfelkernen: Eines von vielen Highlights in Yotam Ottolenghis vegetarischem Kochbuch. (Bild: zvg)

In Kochbüchern finde er kaum Inspiration, schrieb mein Kollege letzte Woche an dieser Stelle. Lieber verlässt er sich auf Tipps von Freunden oder das Internet. Da habe ich mich doch arg gewundert. Ich liebe Kochbücher. In den Regalen meiner Küche stehen unzählige. Einige davon sind, ich gebe es zu, reine Dekoration. Ich habe sie gekauft, weil ich den Einband so schön fand. Oder weil mir die Rezepte-Fotos gefielen. Da mir langsam der Platz ausgeht, habe ich mir vorgenommen, nur noch Kochbücher zu kaufen, die ich wirklich nutze. Mit diesen Büchern sind Hobby-Köche gut bedient:

  • Betty Bossi – Die beliebtesten Rezepte: Viele Betty Bossi-Bücher sind Klassiker. Jaja, ich weiss: Verglichen mit den Werken der hippen Starköche wie Jamie Oliver oder Nigella Lawson wirken sie zwar etwas bieder. Aber diese Rezepte haben eine Geling-Garantie und eignen sich prima für Alltagsgerichte. Ein grosser Teil der Gerichte, die ich koche, haben ihren Ursprung bei Betty Bossi.
  • Yotam Ottolenghi – Genussvoll vegetarisch: Yotam Ottolenghi, britisch-israelischer Doppelbürger und mehrfacher Restaurantbesitzer aus London, hat die vegetarische Küche revolutioniert und ihr Sex-Appeal verliehen. Selbst gestandene Fleischesser verdrücken bei seinen Auberginen mit Safransauce und Granatapfelkernen Glückstränchen. Ottolenghis Kreationen sind Foodporn pur.
  • Christina Hubbeling - Esprit de Campagne: Über Jahre habe ich die Rezepte von Christina Hubbeling aus der Stil-Beilage der NZZ am Sonntag herausgerissen. Im Buch sind die besten Rezepte vereinigt. Sie machen Lust auf raffinierte Landhausküche.
  • Anna Pearson – Zu Tisch: Anna Pearson ist Rezept-Autorin für die „Annabelle“ und hat jahrelang Freunde und Fremde an Tafelrunden bekocht. Eine Auswahl ihrer Rezepte hat sie in einem Buch publiziert: In zwölf Kapiteln, eines für jeden Monat. Wer saisonale Küche mag, ist mit diesem Buch bestens bedient. Die Stiftung Buchkunst hat das Buch zu den Schönsten des Jahres 2015 gekürt. Es ist wahrlich ein Augenschmaus.
Autor: Isabel
Heusser