Geschmackswunder für die Alltagsküche

Im Foodblog dreht sich alles ums Thema Essen. Diese Folge widmet sich kulinarischen Helfern für Gewohnheitstiere.

von
Isabel
Heusser
Uhr

Honig schmeckt nicht nur auf dem Zmorgebrötli gut, sondern auch als Marinade. (Bild: Fotolia)

Ich bin ein Gewohnheitstier. Auch und vor allem in der Küche. Mein Rezepte-Repertoire ist bescheiden, gerade bei Einladungen. Ich habe darum angefangen, meine Standardgerichte mit Extras anzureichern. Meine Rettung! Es ist zum Glück ganz einfach, Alltagsgerichten eine besondere Note zu verleihen. Fünf Tipps.

Sesam und Soja: Französische und italienische Salatsaucen sind ja ganz nett, im Moment bin ich aber ganz verrückt nach Saucen mit asiatischem Einschlag. Alles, was es dazu braucht, ist Sesamöl und Sojasauce. Für das Grundrezept drei Esslöffel Rapsöl, einen Teelöffel Sesamöl, zwei Esslöffel Weissweinessig und einen Esslöffel Sojasauce gut verrühren. Nach Belieben pfeffern und mit fein gehacktem Knoblauch oder Frühlingszwiebel-Ringli anreichern. Inspiriert dazu haben mich die Fertig-Salatsaucen von Kabuki.

Honig: Peppt Marinaden auf, nicht nur für Fleischgerichte, sondern auch für Ofengemüse. So wird es wunderbar knusprig und karamellisiert. Auf zwei Teile Öl kommt ein Teil Honig. Unter das Gemüse mischen, im Ofen backen. Erst salzen, wenn das Gemüse weich ist, sonst zieht es Wasser.

Orangenschale: Ein Teelöffel geriebene Orangenschale im Teig macht aus einem gewöhnlichen Schokoladenkuchen einen Star. Funktioniert auch prima mit einer Prise Chiliflocken oder rosa Pfeffer.

Sellerie: Verleiht Kartoffelstock einen dezenten, nussigen Geschmack. Für vier Personen die Hälfte einer kleinen Knolle Sellerie in Salzwasser sehr weich kochen, stampfen und unter den Kartoffelstock mischen. Als Alternative Pastinaken verwenden.

Rumrosinen: Passen zu gefüllten Bratäpfeln, Vanilleglace oder im Fruchtsalat. Eine Handvoll Rosinen in ein Konfiglas geben; das Glas mit so viel Rum auffüllen, dass die Rosinen mit einem Fingerbreit Rum  bedeckt sind. Mindestens sechs Stunden ziehen lassen. Kühl und trocken gelagert, sind die Rumrosinen mehrere Monate haltbar. Wer keinen Rum zuhause hat, kann auch Whisky nehmen.

Autor: Isabel
Heusser