Die Katerfrühstück-Rezepte der Redaktion

Im Foodblog dreht sich alles ums Thema Essen. Diesmal geht es um das Katerfrühstück nach der Silvesternacht.

von
Janko
Skorup
Uhr

Der Morgen nach der Silvesternacht: Was soll man da bloss essen? (Bild: Fotolia)

In der Silvesternacht gehört Prosecco einfach dazu. Blöd, dass es manchmal ein oder zwei Gläschen zu viel werden.

Die Schattenseite des übermässigen Alkoholkonsums: Der Morgen beziehungsweise der Kater danach. Der Kampf gegen die Kopfschmerzen beginnt mit einem anständigen Katerfrühstück.

Dafür hat jeder sein eigenes Rezept. Ich habe meine Redaktionskollegen gefragt und bin auf teils puritanische, teils exotische Menüs gestossen:

  • Ibuprofen oder Alka-Seltzer mit viel Wasser. „Am besten schon am Abend zuvor“, sagen viele Redaktoren. Sie scheinen mit einem Kater nicht zum Kochen imstande.
  • Beutelsuppen mit China-Nudeln. „Weil die Bouillon Flüssigkeit und Salz bringt, die Nudeln die Illusion von Nahrhaftigkeit erzeugen und die Betätigung des Wasserkochers den Faulheitsgrad vom Katerzustand nicht überschreitet. Wenn im Haus, gibt’s dazu in Öl eingelegtes italienisches Gemüse“, sagt mir eine Redaktorin. Auch hier bestimmt hauptsächlich die Faulheit das Menü.
  • Orangensaft, Fencheltee, saure Gurken und eingelegte Randen. „Njammi“, sagt die Redaktionskollegin. Ich weiss nicht recht…
  • Full Irish oder English Breakfast: Spiegelei, weisse Bohnen aus der Dose, Toast, gesalzene Butter, gebratene Champignons. „Da es in der Schweiz keine pampigen Würste gibt, muss man auf Wienerli oder Knackerli zurückgreifen. Getrost verzichten kann man auf die Speckstreifen und den Black Pudding.“ Ein deftiges, einfach zubereitetes Frühstück - genau nach meinem Geschmack.
  • Exotisches kommt aus der Sportredaktion: Aalporridge (Aal mit Reis, Fischsauce, Ingwer, Frühlingszwiebeln und getrockneten Schalotten). Könnte tatsächlich ernst gemeint sein; sucht man im Internet nach „Katerfrühstück“, stösst man grösstenteils auf Fisch. Derweil frage ich mich, wer Aal in seinem Kühlschrank hortet.
  • Ein paar Redaktoren sind auch ziemlich radikal: „Das Einzige, was wirklich hilft, ist ein Konterbier.“ Also dort weitermachen, wo man aufgehört hat. Aber ganz ehrlich: Das verschiebt den Kater nur.
Autor: Janko
Skorup