Region

Wegen Grippewelle: Küssen verboten?

Die Arztpraxen in der Region werden momentan regelrecht überrannt. Grund dafür ist die Grippe, die früher unterwegs ist als in anderen Jahren und bei den Patienten stärkere Symptome verursacht.

von
Christian
Zürcher
Uhr

Bereits Ende Jahr hat das Bundesamt für Gesundheit eine Grippe-Epidemie ausgerufen (wir berichteten). Jean-Jacques Fasnacht, der in Marthalen eine Hausarztpraxis betreibt, ist von der Heftigkeit und dem frühen Zeitpunkt der Krankheitswelle überrascht. «Die Grippe hat uns auf dem linken Fuss erwischt», sagt er gegenüber Tele Top. Nicht immer sei es jedoch einfach, zwischen einer Grippe und einer Erkältung zu unterscheiden.

«Wir haben vermehrt wirkliche Grippefälle. Die Leute klagen über Gliederschmerzen und Fieber», sagt dagegen Martina Furrer, die die Bahnhofapotheke in Winterthur leitet. Sie empfiehlt Zinkpräparate zur kurzfristigen Stärkung des Immunsystems.

Händewaschen kann helfen

Einer Ansteckung vorzubeugen, sei schwierig, sind sich die Experten einig. «Man kann sich nicht sehr gut wehren. Wir wohnen halt zusammen, küssen uns, husten uns gegenseitig an», so Fasnacht, der zu vermehrtem Händewaschen rät. «Letztlich sind die Viren aber schon ziemlich erfolgreich.» (zür)

 
Autor: Christian
Zürcher

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