Künftig mehr Veranstaltungen vorgesehen

Stadt sucht Trägerschaft für Halle 53

Mittels zweistufiger öffentlicher Ausschreibung ermittelt die Stadt Winterthur eine Trägerschaft für die Halle 53. Gleichzeitig lässt sie fürs Gebäude am Katharina-Sulzer-Platz ein Nutzungskonzept erstellen. Um die Halle künftig vermehrt auch für grössere Anlässe vermieten zu können, werden in den nächsten Monaten Brandschutzmassnahmen und Anpassungsarbeiten durchgeführt.

von
Michael
Hotz
Uhr

Im Sommer 2015 hat die Stadt Winterthur die Halle 53 am Katharina-Sulzer-Platz für eine Million Franken von der Implenia gekauft. Gemeindepräsident Felix Landolt (SP) nannte den Kauf jüngst während seiner Grussbotschaft an der Feier zu 100 Jahre Proporz «einen sehr guten Entscheid».

Aktuell wird das Gebäude als Parkhaus und für einzelne Veranstaltungen gebraucht. Mittelfristig will die Stadt die Halle 53 auch anderweitig nutzen. Die Nutzung solle der Öffentlichkeit dienen und zu einer nachhaltigen Entwicklung des Quartiers beitragen.

Langfristiger Vertrag mit Trägerschaft wird angestrebt

Mittels zweistufiger öffentlicher Ausschreibung sucht die Stadt nun eine Trägerschaft mit einem entsprechenden Nutzungskonzept für die Halle 53. Angestrebt werde ein langfristiger Vertrag. Interessierte können sich bis am 28. August für die Teilnahme am Auswahlverfahren anmelden und die entsprechenden Unterlagen beziehen.

Die Trägerschaft mit der besten Nutzungskonzeption wird durch eine Jury bestimmt. Nach der Zustimmung des Stadtrats zum Juryentscheid wird die Umsetzung des Konzeptes voraussichtlich bereits 2018 erfolgen.

Halle 53 vermehrt für Veranstaltungen nutzen

Bis zur Festlegung der endgültigen Trägerschaft und der Umsetzung des entsprechenden Nutzungskonzepts soll die Halle vermehrt auch für temporäre kulturelle Veranstaltungen genutzt werden können. Zu diesem Zweck hat die Stadt Ende März ein Gesuch für eine Rahmenbewilligung eingereicht, die seit Ende Juni vorliegt.

Damit werden Zwischennutzungen von unterschiedlicher Dauer sowie mit einer Belegung mit bis zu maximal 2000 Besuchern möglich. Der Stadtrat hat für die nötigen Brandschutzmassnahmen und Anpassungsarbeiten 296 000 Franken bewilligt.

Brandmauer beim « Adeline-Favre-Haus» als Abschluss zur Halle 53

Im Rahmen des Neubauprojekts «Haus Adeline-Favre» (ehemals Halle 52) wird auch eine neue Brandmauer erstellt. Sie dient als Abschluss zur Halle 53. Der Korrosionsschutz der Halle-53-Stahlkonstruktion ist aber aktuell in einem schlechten Zustand. Da diese Oberflächen nach der Erstellung der Brandmauer nicht mehr zugänglich sind, muss der Oberflächenschutz in diesem Bereich vorgängig erneuert werden.

Die Kosten dafür betragen 335 000 Franken, die der Stadtrat als gebundene Ausgaben bewilligt hat. Ausgeführt werden die Arbeiten werden diesen Sommer. Gemäss Stadt werden diese die Nutzung der Halle 53 nicht beeinträchtigen.

Autor: Michael
Hotz

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